Ross Spears (* 1947 in Johnson City, Tennessee) ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilmer.

Leben Spears erhielt ein Guggenheim-StipendiumGuggenheim Foundation (englisch) und drehte 1979 seinen ersten Dokumentarfilm Agee. Die Dokumentation über den US-amerikanischen Dichter, Autor und Filmkritiker James Agee, in dem unter anderem Jimmy Carter, John Huston und Robert Saudek zu Wort kamen, wurde 1981 für den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

Sein nächstes Projekt Electric Valley über die Tennessee Valley Authority, den größten Energieerzeuger der USA, entstand im Auftrag von PBS. (englisch) The Long Shadows beschäftigte sich mit den Auswirkungen des Sezessionskrieges. Danach wandte Spears sich ein weiteres Mal James Agee zu, 1992 entstand To Render a Life über dessen Buch Preisen will ich die großen Männer. Tell About the South: Voices in Black and White war eine weitere Produktion für PBS über die Südstaatenliteratur vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Für Appalachia: A History of Mountains and People über die Appalachen gewann er Sissy Spacek als Erzählerin.

Bei seinen Produktionen agiert Spears zumeist als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor in Personalunion. Teilweise führt er auch die Kamera oder ist für den Filmschnitt verantwortlich.

Filmografie (Auswahl) 1979: Agee 1983: The Electric Valley 1987: Long Shadows 1992: To Render a Life 1998: Tell About the South: Voices in Black and White 2009: Appalachia: A History of Mountains and People 2010: The High Holy Days Video Project

Auszeichnungen 1981: Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm für Agee 1992: Crystal Heart Award für To Render a Life

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Einzelnachweise

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