Felix Bartels (* 1978 in Berlin) ist ein deutscher Autor und Lektor.

Leben Bartels studierte Klassische Philologie und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss mit einer Arbeit zu Platons Theaität ab. Von 2009 bis 2013 arbeitete er regelmäßig an Editionen des VAT (Mainz), als Redakteur der Literaturzeitschrift Argos und Leiter der Edition Neue Klassik. Von 2014 bis 2020 war er frei u. a. für den Aurora Verlag der Eulenspiegel Verlagsgruppe tätig, ab 2016 Redakteur des Jahrbuchs der Peter Hacks Gesellschaft. Seit 2020 arbeitet er fest für den Eulenspiegel Verlag.

Bartels beschäftigt sich mit Literatur der DDR und Kinderliteratur, James Krüss, Maurice Sendak und Peter Hacks, außerdem dem Deutschen Idealismus und marxistischer Theorie.

Als Autor beschäftigt sich Bartels hauptsächlich mit Themen der politischen Theorie, Ideologiekritik, Philosophiegeschichte, Filmkritik und Poetik. Er veröffentlicht in junge Welt, Neues Deutschland, konkret und Jungle World. Sein Buch Odysseus wär zu Haus geblieben untersucht Irrationalität im politischen Denken.

Publikationen (Hrsg.): Casanova heute. Faulheit wird durch Langeweile schon bestraft. Neues Leben, Berlin 2008, ISBN 978-3-355-01746-6. Leistung und Demokratie. Genie und Gesellschaft im Werk von Peter Hacks (= Edition neue Klassik. Band 3). VAT Verlag André Thiele, Mainz 2010, ISBN 978-3-940884-41-1 (Neuauflage: Aurora, Berlin 2021, ISBN 978-3-359-02550-4). (Hrsg.): Der Briefwechsel zwischen Peter Hacks und André Thiele. Eulenspiegel Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-359-02340-1. Odysseus wär zu Haus geblieben. Schutzschrift mit Anhang. Aurora, Berlin 2015, ISBN 978-3-359-02537-5.

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