Frank W. Baier (* 10. Mai 1939 in Berlin; † 26. März 2026 in Bergholz) war ein deutscher Astrophysiker und Autor.
Leben Nach der Lehre als Elektromonteur im VEB Elektrokohle Berlin-Lichtenberg und Besuch der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät studierte Baier von 1960 bis 1965 Astronomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sternwarte Babelsberg, die 1969 Teil des Zentralinstituts für Astrophysik wurde, und promovierte 1972 an der Humboldt-Universität mit der Arbeit Zur Entwicklung von Galaxien unter Berücksichtigung von Stössen gasförmiger Wolken. Zeitweilig war er auch am Astrophysikalischen Observatorium in Bjurakan (Armenien) unter Wiktor Hambardsumjan tätig. 1997 habilitierte er sich mit dem Thema Strukturen von Galaxienhaufen und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Haufen und ihrer zentralen dominierenden Galaxien an der Universität Potsdam.
2004 ging Baier in den Ruhestand. Er wohnte in Bergholz und engagierte sich politisch für Menschenrechte und nachhaltige Lebensbedingungen.
Veröffentlichungen Baier verfasste über 80 wissenschaftliche Publikationen mit den Schwerpunkten „Gruppen von kompakten Galaxien“ und „Essentielle Strukturen in Galaxienhaufen“.
Literatur Brüggenthies, Wilhelm; Dick, Wolfgang R.: Biographischer Index der Astronomie / Biographical Index of Astronomy. AVA - Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2017, ISBN 978-3-944913-54-4, S. 144 Lebenslauf in der Dissertation, 1972 Private Mitteilung der Sterbedaten
Weblinks
Frank Baier bei der Eulenspiegel-Verlagsgruppe
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