mini|hochkant|Heinrich Schilking: Selbstporträt rahmenlos|zentriert|klasse=notpageimage|200px|Bildsignatur Heinrich Schilking (1815–1895) deutscher Maler Johann Heinrich Schilking (* 25. November 1815 in Warendorf; † 3. Oktober 1895 in DüsseldorfZum Sterbeort Schilkings, als der manchmal auch Oldenburg i. O. angegeben wird, vgl. die Todesmeldungen in zeitgenössischen Zeitungen, zum Beispiel in der Kölnischen Zeitung vom 4. Oktober 1895 und im Hannoverschen Courier vom 5. Oktober 1895.) war ein deutscher Maler der Düsseldorfer Schule.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, )

Leben Schilking wurde in Warendorf geboren. Als er fünf Jahre alt war, zog die Familie nach Oelde, wo er eine Lehre als Apotheker machte. Von 1835 bis 1841 erfolgte die Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf bei Johann Wilhelm Schirmer und Carl Friedrich Lessing. Schirmers Landschafterklasse besuchte er von 1836 bis 1840.Rudolf Theilmann: Die Schülerlisten der Landschafterklassen von Schirmer bis Dücker. In: Wend von Kalnein: Die Düsseldorfer Malerschule. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0409-9, S. 145. Die Jahre 1843/44 nutzte er dann zum Studium an der Antwerpener Akademie. 1848 war er Gründungsmitglied des Künstlervereins Malkasten in Düsseldorf. Von 1851 bis 1869 lebte er in Braunschweig und war als Illustrator für die Illustrirte Zeitung in Leipzig tätig. 1869 siedelte er nach Oldenburg um. Dort war er Zeichenlehrer der Großherzogin Elisabeth.Einem „Könner seines Fachs“ auf den Spuren. Artikel vom 6. November 2015 im Portal wn.de, abgerufen am 2. Februar 2015. Am 26. März 1870 ernannte ihn Peter II., der Großherzog von Oldenburg, zum Hofmaler. Im Jahr 1877 verlieh der Großherzog ihm den Titel Professor. Schilking war von 1870 bis 1878 Vorstand des Oldenburger Kunstvereins. 1881 erhielt er von seinem Gönner die Medaille für Verdienste um die Kunst. Zu den Künstlern, mit denen Schilking in seinen Oldenburger Jahren befreundet war, zählte der Vareler Landschaftsmaler Julius Preller, ein Neffe des im 19. Jahrhundert berühmten Malers Friedrich Preller d. Ä.

Schilking starb am 3. Oktober 1895 in Düsseldorf.

Literatur

Altstadtfreunde Warendorf e.V., Petra Sondermann, Alfred G. Smieszchala (Hrsg.): „… dem Künstler hinterhergereist …“ Heinrich Schilking. Ein westfälischer Maler des 19. Jahrhunderts. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2015, ISBN 978-3-7319-0311-6.

Weblinks

Heinrich Schilking (archivierte Fassung vom 14. November 2019) Heinrich Schilking (deutsch, 1815–1895). bei artnet

Einzelnachweise

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