La Fontaine-Saint-Martin ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Sarthe in der Region Pays de la Loire. Sie gehört zum Arrondissement La Flèche und zum Kanton Le Lude (bis 2015: Kanton Pontvallain). Die Einwohner werden Fontainois genannt.

Geographie La Fontaine-Saint-Martin liegt etwa 26 Kilometer südsüdwestlich von Le Mans. Hier entspringt das Flüsschen Vézanne, durchquert das Gemeindegebiet und entwässert zur Sarthe. Umgeben wird La Fontaine-Saint-Martin von den Nachbargemeinden Cérans-Foulletourte im Norden, Oizé im Osten, Saint-Jean-de-la-Motte im Süden, Ligron im Südwesten, Courcelles-la-Forêt im Westen sowie Mézeray im Nordwesten.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013Einwohner 485 512 433 487 447 463 554 618 Quellen: Cassini und INSEE

Geschichte Der Ursprung der Stadt ist mit einer Legende um Wundertaten des Heiligen Martin verbunden. Der Sage nach ließ Martin, in Begleitung des DemetriusOffizielle Seite der Gemeinde. Abgerufen am 4. Mai 2021., durch einen Stabschlag Wasser aus einem hufeisenförmigen LochVideo La légende de la fontaine Saint-Martin, erzählt von André Souday; nach Suivez La Flèche Saison 2015-2016 im Boden hervorsprudeln, und der Brunnen um diese Quelle führte zur Entstehung einer Ansiedlung.

Im Mittelalter umfasste die Gemeinde Fontaine-Saint-Martin zwei Kastellaneien (Burggrafschaften): die eines 1117 gegründeten Benediktinerkonvents und die von Fontaine-Saint-Martin, auch bekannt als la Segrairie. Letztere gehörte bis 1466 den Grafen, dann Herzögen von Maine. Nach 1466 vergab Charles d’Anjou diese Kastellanei an Jean de Cherbaye, einen seiner Knappen.

Die Lehensgüter du Maurier und de La Bourne (heute La Borne) lagen im Umfang der Ländereien dieser Kastellaneien. Im Jahr 1609 vereinigte Benjamin Aubery du Maurier den Besitz von la Segrairie mit seiner eigenen Domäne, und im Jahr 1747 wurde La Bourne in das Priorat eingegliedert.

Der erste Bürgermeister hieß Louis Simon.

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Martin aus dem 12. Jahrhundert Schloss Le Maurier (Château du Maurier) aus dem 16. Jahrhundert, Umbauten aus dem 19. JahrhundertDieses Château war auch Pate des entsprechenden Namensteils des Graveurs Mathurin Robert Busson du Maurier, einem Ahnen der Autorin Daphne du Maurier, bei dessen Emigration 1789. Waschhaus Haus des Louis Simon (Museum für lokale Alltagstraditionen).

Gemeindepartnerschaft Die Gemeinden des früheren Kantons Pontvallain sind mit der deutschen Gemeinde Visbek in Niedersachsen verpartnert.

Quellen und Anmerkungen

Weblinks

Kategorie:Ort in Pays de la Loire