mini|Lage der Gemeinde Cărbunari im Kreis Caraș-Severin Cărbunari (, ) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin in der Region Banat in Rumänien. Zur Gemeinde Cărbunari gehört auch das Dorf Știnăpari.

Geografische Lage Cărbunari liegt im Südwesten des Kreises Caraș-Severin, an der Stelle, an der sich das Locva-Gebirge im Westen, das Anina-Gebirge im Nordosten und das Almăj-Gebirge im Osten treffen.

Nachbarorte

Geschichte Die Ortschaft wurde 1775 von Bufänen, rumänischen Arbeitern aus der kleinen Walachei, die wegen ihrer Religion verfolgt worden waren, gegründet. Diese bereiteten die Kohle (den sogenannten Mangal) für die Industrieanlagen in Sasca Montană vor. 1789 wurde das Dorf unter der Bezeichnung Kohldorf erstmals urkundlich erwähnt.banatulmontan.wordpress.com, Cărbunari.

Nach dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich (1867) wurde das Banat dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts fand das Gesetz zur Magyarisierung der Ortsnamen (Ga. 4/1898) Anwendung, einschließlich der Magyarisierung aller Toponyme auf Kartenwerken, Grundbuchauszügen und Stadtplänen.Gerhard Seewann: Geschichte der Deutschen in Ungarn, Band 2 1860 bis 2006, Herder-Institut, Marburg 2012. Die amtliche Ortsbezeichnung war Szenesfalu . Die ungarischen Ortsbezeichnungen blieben bis zur Verwaltungsreform von 1923 im Königreich Rumänien gültig, als die rumänischen Ortsbezeichnungen eingeführt wurden.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Cărbunari an das Königreich Rumänien fiel.

Cărbunari ist der Ausgangspunkt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Nationalparks Cheile Nerei-Beușnița, wie Lacul Dracului (Teufelssee) oder Cascada Șușarei (Șușara-Wasserfall).

Bevölkerungsentwicklung VolkszählungVarga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 838 kB; ungarisch). Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere 1880 1643 1636 - 5 2 1910 2165 2148 7 5 5 1930 2510 2482 4 6 18 1977 1717 1712 1 - 4 2002 1282 1279 1 1 1 2021 785 742 2 - 41

Weblinks

Cărbunari bei ghidulprimariilor.ro Cărbunari bei banatulmontan.wordpress.com

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Banat (Rumänien) Kategorie:Ersterwähnung 1789