mini|300px|Haupteingang
Das Königliche Kurhaus (auch: Altes Kurhaus) ist ein denkmalgeschütztes Kurhaus in Bad Reichenhall, das nach Plänen von Max Littmann 1900 fertiggestellt wurde.
Vorgeschichte Nach dem Stadtbrand von 1834, bei dem ungefähr drei Viertel der Stadt vernichtet wurden, kam es zu einem großzügigen Wiederaufbau Reichenhalls. Die Solequellen waren nun, neben der Salzgewinnung, in der Alten Saline, auch Basis für einen Kurbetrieb.
Errichtung mini|Abendliche Ansicht vom Kurgarten aus
Der königlich bayerische Finanzminister Emil von Riedel bewilligte die Finanzmittel für das Kurhaus. Aus Dankbarkeit erhielt er die Ehrenbürgerwürde von Bad Reichenhall und die Straße am Krankenhaus wurde nach Riedelstraße benannt. Die Planung des Königlichen Kurhauses erfolgte durch den Architekten Max Littmann. Nach der Baugenehmigung 1898/99 wurde es von Littmanns Schwiegervater Jakob Heilmann von 1899 bis 1900 errichtet.
Nutzung Mit der Inbetriebnahme des Kurgastzentrums wurden verschiedene Nutzungen vom Königlichen Kurhaus in das neue Kurgastzentrum verlagert, so das Spielkasino.
Das Königliche Kurhaus wird heute unter anderem als Tagungszentrum genutzt. Es verfügt über fünf Veranstaltungsräume die je nach Raum und Bestuhlung zwischen 20 und 600 Personen Platz bieten.
Quellen Herbert Pfisterer: Bad Reichenhall in seiner bayerischen Geschichte, 1988. Johannes Lang: Geschichte von Bad Reichenhall, 2009.
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Kategorie:Kurhaus Kategorie:Bauwerk in Bad Reichenhall Kategorie:Baudenkmal in Bad Reichenhall Kategorie:Erbaut 1900