Die Wahlkämpferin (Originaltitel: Our Brand Is Crisis) ist ein Filmdrama von Regisseur David Gordon Green aus dem Jahr 2015 mit Sandra Bullock in der Hauptrolle. Die Handlung ist inspiriert von Rachel Boyntons Dokumentation Der gelenkte Präsident über den bolivianischen Präsidentschaftswahlkampf von 2002.

Handlung

Der bolivianische Präsidentschaftskandidat Pedro Castillo schneidet bei den Umfragen sehr schlecht ab und engagiert eine Gruppe versierter amerikanischer Wahlkampfberater unter der Leitung der zwar schwer angeschlagenen, aber immer noch genialen Strategin „Calamity Jane“ Bodine (Bullock). Jane bekam ihren Spitznamen einst durch einen Skandal, der sie tief erschüttert hat. Dass sie sich jetzt dennoch für die neue Kampagne engagieren lässt, hat allein mit ihrem Erzfeind zu tun, dem widerlichen Pat Candy (Thornton), der für den bislang aussichtsreichsten Kandidaten Victor Rivera arbeitet. Endlich bekommt Jane die Chance, Candy zu schlagen. Doch Candy kennt Janes wunde Punkte – privat und im Wahlkampf – nur zu genau, und dadurch stürzt sie in eine persönliche Krise, die durchaus mit jener Situation zu vergleichen ist, die von ihrem Team ausgenutzt wird, um die Umfragewerte der Gegenseite zu verschlechtern.

Kritik

Hintergrund Die Rolle der Jane Bodine war für einen Mann geschrieben und von George Clooney anvisiert. Der hatte sich bereits 2007 mit seiner Produktionsfirma Smoke House die Rechte an der Polit-Dokumentation „Our Brand Is Crisis“ von Rachel Boynton gesichert. Die Doku dreht sich um den konservativen Präsidentschaftskandidaten Gonzalo Sánchez de Lozada, der 2002 Washingtoner Strategen nach Bolivien holte. Als blonde Jane Bodine musste Oscar-Preisträgerin Bullock einen der schlechtesten US-Kinostarts ihrer Laufbahn einstecken.„Die Wahlkämpferin“ – Polit-Satire mit Sandra Bullock auf focus.de, abgerufen am 22. Januar 2016.

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2015 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmdrama