mini|hochkant|Anna S. Þorvaldsdóttir erhält den Musikpreis des Nordischen Rates, 2012 Anna S. Þorvaldsdóttir, auch Anna Thorvaldsdottir (* 11. Juli 1977 in Reykjavík), ist eine isländische Komponistin und Gewinnerin des Musikpreises des Nordischen Rates 2012.
Leben und Wirken Anna Þorvaldsdóttirs Mutter und Tante waren Musiklehrerinnen. Sie begann früh Cello zu spielen und im Alter von 19 Jahren zu komponieren. Sie studierte Komposition an der Musikakademie in Reykjavík und an der University of California, San Diego, wo sie 2011 einen Doktortitel erwarb.Mechthild Schneiders, Welturaufführung am Trierer Theater: Oper „Ur_“ der Isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir geht von der Mosel aus auf Weltreise, volksfreund.de, 8. September 2015. Sie schrieb sowohl Werke für Sinfonie- und Kammerorchester als auch die Oper Ur_.Julia Spinola, So surreal wie das Nordlicht, zeit.de, 1. Oktober 2015.
2011 erschien ihr Debütalbum Rhízôma mit dem Orchesterwerk Dreaming, für das sie mit dem Musikpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet wurde. 2014 folgte das Album Aerial und 2015 In the Light of Air.
Auszeichnungen und Ehrungen
2021: Ivors Composer Award for Large Scale Composition für Catamorphosis 2018: Emerging Artist Award des Lincoln Center und Martin E. Segal Award 2015: Kravis Emerging Composer der New Yorker Philharmoniker mit einem Preisgeld von 50.000 US-Dollar und einem Kompositionsauftrag 2012: Musikpreis des Nordischen Rates für ihr Orchesterwerk Dreaming
Werke Orchesterwerke shattering – unity / sundrung – eining (2003), für Kammerorchester Shatter (2004), für Sinfonieorchester Streaming Arhythmia (2007), für Kammerorchester Dreymi / Dreaming (2008), für Sinfonieorchester Hrim (2009/2010), für Kammerorchester Aeriality (2011), für Sinfonieorchester Catamorphosis (2020), Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker mit dem Isländischen Sinfonieorchester, New York Philharmoniker und City of Birmingham Symphony Orchestra, gefördert durch die Freunde der Berliner Philharmoniker e. V. Uraufführung am 29. Januar 2021 durch die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Kirill Petrenko Archora (2022), für Sinfonieorchester. Auftragswerk des BBC Radio 3, des Los Angeles Philharmonic, der Münchner Philharmoniker, des Orchestre de Paris, des Isländischen Sinfonieorchesters und der Klangspuren Schwaz, Uraufführung am 11. August 2022 durch das BBC Philharmonic unter der Leitung von Eva Ollikainen
Werke für kleine Besetzungen Af djúpri hryggð ákalla ég þig, für 8 Celli Breathing (2007), für Bläseroktett The color of Words (2008), für Kontrabass und Chor Rain (2010) für Sopran, Flöte, Gitarre & Electronilk - aura – / – ára - (2011), für 3 Perkussionisten Shades of Silence (2012), für Geige, Bratsche, Violoncello & Cembalo into – Second Self (2013), für 4 Hörner, 3 Posaunen & 4 Perkussionisten Ró (2013), für Bassflöte, Bassklarinette, Piano, Perkussion, 2 Violinen, Bratsche & Violoncello In the Light of Air (2013/2014), für Bratsche, Violoncello, Harfe, Piano, Perkussion & Electronik
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Einzelnachweise
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