Stichios () ist in der griechischen Mythologie ein Geliebter des Herakles aus Aitolien, der ihn im Wahn tötete. Als er aufgeschlitzt wurde, zeigte sich, dass er ein (durch eine „Herzbeutel“veränderung verursachtes, aber auch als Zeichen von Tapferkeit und Stärke geltendesFriedrich Wilhelm Hehrlein: Herz und große Gefäße. In: Franz X. Sailer, F. W. Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen: Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 164–185, hier: S. 170.) „haariges Herz“ hatte. Er soll der einzige Held gewesen sein, den Herakles beklagte.
Literatur
Bernard Sergent: Homosexualité et initiation chez les peuples indo-européens. Paris 1996, ISBN 2-228-89052-9. (Enthält: L’homosexualité dans la mythologie grecque. 1984; L’homosexualité initiatique dans l’Europe ancienne. 1986).
Anmerkungen
Kategorie:Person der griechischen Mythologie Kategorie:Eromenos der griechischen Mythologie