mini|Maximilian Scheidt, 2013
Maximilian David Scheidt (* 1988 in Aachen) ist ein deutscher Schauspieler.
Leben Maximilian David Scheidt ist Sohn des Künstlers Karl von Monschau und der Aachener Politikerin Hilde Scheidt., Interview in der Aachener Zeitung vom 10. Dezember 2023 Er war schon früh Mitglied des Jugendclubs am Theater Aachen und stand 2005 bereits als 17-Jähriger mit Rollen in Endstation Sehnsucht und zwei Jahre später in Tintenherz auf der Bühne. Nach dem Abitur studierte er von 2008 bis 2012 Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover., abgerufen am 16. Dezember 2023 Während seines Studiums trat Scheidt in mehreren Produktionen am Schauspiel Hannover und am Studiotheater Hannover auf. Ein Gast-Engagement führte ihn 2011 an das Theater Bremen, wo er in Herbert Fritschs Nibelungen mitspielte. Im gleichen Jahr wurde er beim Schauspielschultreffen mit dem Duo-Preis ausgezeichnet.
2012 erhielt Scheidt am Theater Münster sein erstes festes Engagement und widmete sich darüber hinaus verstärkt dem Film. Als Filmschauspieler übernahm er eine Hauptrolle in Edgar Reitz’ preisgekröntem Kinofilm Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht, der 2013 bei den internationalen Filmfestspielen in Venedig Premiere feierte und beim Deutschen Filmpreis 2014 die Goldene Lola als Bester Film gewann. Im Fernsehen war Scheidt im April 2015 mit einer Hauptrolle in dem Film Aus der Kurve zu sehen.
Im Herbst 2014 nahm er an den Dreharbeiten der Romanverfilmung von Peter Stamms Agnes unter Regie von Johannes Schmid teil, bei der er die Rolle des Niklas spielt. Der Film kam am 2. Juni 2016 in die Kinos.https://www.moviepilot.de/movies/agnes--2?filter=all
Seit der Spielzeit 2017/2018 ist er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Hamburg.Maximilian Scheidt beim Schauspielhaus Hamburg, abgerufen am 16. Dezember 2023 2021 war er mit dem Stück Reich des Todes von Rainald Goetz in der Inszenierung von Karin Beier zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Drei Jahre später übernahm er mehrere Rollen in der Anthropolis Reihe, die Inszenierung des Jahres und mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnet wurde, sowie einen entscheidenden Beitrag dazu leistete, dass das Schauspielhaus Hamburg 2024 in der Kritikerumfrage Theater heute zum Theater des Jahres gewählt wurde.
Filmografie 2008: Zapping (Kurzfilm) 2012: Die andere Heimat, Regie: Edgar Reitz 2013: Santini’s Netzwerk, Regie: Georg Brintrup 2014: Aus der Kurve, Regie: Stanisław Mucha 2016: Agnes, Regie: Johannes Schmid 2016: Zu nah, Regie: Petra K. Wagner 2017: Viel zu nah 2017: Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm, Regie: Joachim A. Lang 2017: Der Staatsanwalt 2017: Frankfurt, Dezember 17, Regie: Petra K. Wagner 2021: Notruf Hafenkante (Fernsehserie, Folge Das Tor zur Welt) 2022: Die Kanzlei (Fernsehserie, Folge Wechselspiel) 2023: Polizeiruf 110: Nur Gespenster 2023, 2024: SOKO Köln (Fernsehserie, Folgen Make Dünnwald Great Again, Der Sturm op et Rodhuus, Ein Scheich für Dünnwald) 2023: Großstadtrevier (Fernsehserie, Folge Träumen auf Spanisch) 2023: Stralsund: Tote Träume 2024: Polizeiruf 110: Diebe, Regie: Andreas Herzog 2025: Prange – Man ist ja Nachbar 2025: Weihnachtsüberraschungen
Theater (Auswahl) 2015: Othello, Rolle: Jago 2015: Floh im Ohr, Rolle: Camille Chandebise 2015: Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, Rolle: Bourgognino 2017: Der Kaufmann von Venedig, Regie: Karin Beier 2018: König Lear, Regie: Karin Beier 2019: Die Stadt der Blinden, Regie: Kay Voges 2020: Reich des Todes, Regie: Karin Beier 2020: Geschichten aus dem Wiener Wald, Regie: Heike M. Goetze 2021: Lärm, Regie: Karin Beier 2021: Was Nina wusste, Regie: Dušan David Parízek 2021: Aus dem Leben, Regie: Karin Beier 2022: Die Jagdgesellschaft, Regie: Herbert Fritsch 2023: The Mushroom Queen, Regie: Marie Schleef 2023: Prolog/Dionysos, Regie: Karin Beier
Weblinks
Vita auf der Homepage des Theaters Münster Agenturseite
Einzelnachweise
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