(6357) Glushko ist ein Asteroid des Hauptgürtels, der am 24. September 1976 vom russischen Astronomen Nikolai Stepanowitsch Tschernych am Krim-Observatorium (IAU-Code 095) in Nautschnyj 32 Kilometer südlich von Simferopol entdeckt wurde.

Der Asteroid gehört zur Eos-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, welche typischerweise große Halbachsen von 2,95 bis 3,1 AE aufweisen, nach innen begrenzt von der Kirkwoodlücke der 7:3-Resonanz mit JupiterDavid Vokrouhlický, Miroslav Brož, Alessandro Morbidelli, William Bottke, David Nesvorný, Daniel Lazzaro, Andy Rivkin: Yarkovsky footprints in the Eos family (PDF, englisch), sowie Bahnneigungen zwischen 8° und 12°. Die Gruppe ist nach dem Asteroiden (221) Eos benannt. Es wird vermutet, dass die Familie vor mehr als einer Milliarde Jahren durch eine Kollision entstanden ist.

(6357) Glushko wurde nach dem sowjetischen Ingenieur Walentin Petrowitsch Gluschko (1908–1989) benannt, der als Chefkonstrukteur von Raketenmotoren bekannt ist und 1974 das 1946 von Sergei Pawlowitsch Koroljow gegründete OKB-1 übernahm.

Siehe auch Liste der Asteroiden

Einzelnachweise

Weblinks Asteroid Glushko: Discovery Circumstances gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union bei dem Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, Cambridge, USA Asteroid Glushko in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA bei dem California Institute of Technology, Pasadena, USA

Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser