Die Liste der Stolpersteine in Achim enthält alle Stolpersteine, die im Rahmen des gleichnamigen Projekts von Gunter Demnig in Achim verlegt wurden. Mit ihnen soll an Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden, die in Achim lebten und wirkten.

Verlegte Stolpersteine Bild Person, Inschrift Adresse Verlege-datum Anmerkung alt=Margarethe Anspacher|120px|zentriert Hier wohnteMargaretheAnspacherJg. 1906deportiert 1941ermordet inMinsk Am Schmiedeberg 10 alt=Paul Anspacher|120px|zentriert Hier wohntePaul AnspacherJg. 1895deportiert 1941ermordet inMinsk alt=Ilse Friedemann|120px|zentriert Hier wohnteIlseFriedemannJg. 1904deportiert 1941ermordet inMinsk alt=Louis Friedemann|120px|zentriert Hier wohnteLouisFriedemannJg. 1871deportiert 1941ermordet inMinsk alt=Ernst Friedemann|120px|zentriert Hier wohnteErnstFriedemannJg. 1899deportiert 1941ermordet inMinsk alt=Lina Friedemann|120px|zentriert Hier wohnteLina FriedemannJg. 1868deportiert 1941ermordet inMinsk 120px|zentriert Hier wohnteAlbert AnspacherJg. 1887deportiert 1941ermordet inMinsk Am Schmiedeberg 12 alt=Emma Anspacher|120px|zentriert Hier wohnteEmma AnspacherJg. 1896deportiert 1941ermordet inMinsk Hier wohnteKurt AnspacherCurt ParkerJg. 1925deportiert 1941Ghetto MinksZwangsarbeit1945 KZ Dachaubefreit 120px|zentriert|Marie Sophie Wülbers Hier wohnteMarie SophieWülbersJg. 1892eingewiesen 1935HeilanstaltRotenburg/Wümme’verlegt’ 1941Heilanstalt Weilmünsterermordet 22.4.1942 Badener Dorfstraße 31 alt=Else Lisbeth Warnken|120px|zentriert Hier wohnteElse LisbethWarnkenJg. 1923eingewiesen 1933HeilanstaltRotenburg/WümmeZwangssterilisationtot 26.6.1937 Bahnhofstraße 49 alt=Carl Anspacher|120px|zentriert Hier wohnteCarl AnsbacherJg. 1891deportiert 1941ermordet inMinsk Eckstraße 16 alt=Liesel Anspacher|120px|zentriert Hier wohnteLiesel AnsbacherJg. 1924deportiert 1941ermordet inMinsk alt=Lilli Anspacher|120px|zentriert Hier wohnteLilli AnsbacherJg. 1897deportiert 1941ermordet inMinsk alt=Lotte Alexander|120px|zentriert Hier wohnteLotte AlexanderJg. 1924deportiert 1941ermordet inMinsk Obernstraße 6 alt=Margarete Alexander|120px|zentriert Hier wohnteMargareteAlexanderJg. 1888deportiert 1941ermordet inMinsk alt=Paul Alexander|120px|zentriert Hier wohntePaul AlexanderJg. 1884deportiert 1941ermordet inMinsk alt=Peter Alexander|120px|zentriert Hier wohntePeter AlexanderJg. 1914deportiert 1941ermordet inMinsk alt=Albert Seligmann|120px|zentriert Hier wohnteAlbert SeligmannJg. 1869deportiert 1942ermordet inTheresienstadt Obernstraße 22 Der Schlachtermeister Albert Seligmann wurde am 9. Mai 1869 als Sohn von Philipp und Henriette Seligmann in der Gemeinde Ronnenberg (Kreis Linden) bei Hannover geboren. Er wuchs in Ronnenberg und im benachbarten Empelde auf. Am 12. September 1894 heiratete er in Achim Jenny Alexander. Dort hatte die Familie, zu der zwei Kinder gehörten, ein Fleischergeschäft. Der erste Sohn, Hugo Seligmann, fiel im Ersten Weltkrieg. Von 1913 bis 1933 war Albert Seligmann der Obermeister der Fleischerinnung. Durch den Boykott der jüdischen Geschäfte am 1. April 1933 geriet die Familie unter finanziellen Druck: Kunden blieben aus, Vieh wurde nicht mehr geliefert. 1937 wurde die Metzgerei polizeilich geschlossen. Der Sohn, Wilhelm Seligmann, emigrierte 1938 mit seiner Familie in die USA. Albert Seligmann wurde schließlich mit seiner Frau in das sogenannte Judenhaus Nordstraße 210 in Bremen einquartiert. Mitte Juli 1942 wurde er in das „Ghetto“ Theresienstadt, das in Wirklichkeit ein KZ war und von dort am 26. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. Dort wurde er ermordet. Zur Zeit der Stolpersteinverlegung war seine Deportation nach Treblinka noch nicht bekannt. alt=Jenny Seligmann|120px|zentriert Hier wohnteJennySeligmannJg. 1868deportiert 1942ermordet inTheresienstadtJenny Seligmann wurde am 10. September 1868 in Achim geboren. Nach ihrer Hochzeit mit Albert Seligmann lebte sie mit ihm in Achim. Die Familie hatte zwei Kinder. Durch den Boykott der jüdischen Geschäfte am 1. April 1933 geriet sie unter finanziellen Druck. Jenny Seligmann wurde schließlich mit seiner Frau in das sogenannte Judenhaus Nordstraße 210 in Bremen einquartiert. Mitte Juli 1942 wurde sie in das „Ghetto“ Theresienstadt und von dort am 26. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. Dort wurde sie ermordet. Zur Zeit der Stolpersteinverlegung war ihre Deportation nach Treblinka noch nicht bekannt. 120px|zentriert Hier wohnteMathilde Heilbronngeb. HertzJg. 1882Flucht 1939Englandtot 1940 Obernstraße 36 120px|zentriert Hier wohnteSiegfried HeilbronnJg. 1881Flucht 1939Englandinterniert Australienentlassen 1942 120px|zentriert Hier wohnteKurt HeilbronnJg. 1914Flucht 1934England 120px|zentriert Hier wohntePaula Heilbronnverh. WilliamsJg. 1911Flucht 1937USA 120px|zentriert Hier wohnteRosi Podellgeb. HeilbronnJg. 1918Flucht 1938USA 120px|zentriert Hier wohnteWilly PodellWolf PodolskiJg. 1912Flucht 1938USA 120px|zentriert Hier wohnteHans HeilbronnJohn Hans HiltonJg. 1913Flucht 1937USA alt=Emma Baumgarten|120px|zentriert Hier wohnteEmma BaumgartenJg. 1881deportiert 1942Theresienstadtermordet inAuschwitz Obernstraße 93 alt=Friedrich Eduard Brüns|120px|zentriert Hier wohnteFriedrich EduardBrünsJg. 1905eingewiesen 1925HeilanstaltRotenburg/Wümme’verlegt’ 1941Heilanstalt Weilmünsterermordet 25.10.1941 Philosophenweg 1 alt=Hinrich Rebers|120px|zentriert Hier wohnteHinrich RebersJg. 1909eingewiesen 1935HeilanstaltRotenburg/Wümme’verlegt’ 1941HeilanstaltSorau/Lausitzermordet 30.11.1943 Uphuser Heerstraße 71

Weblinks

stolpersteine.eu Webseite des Netzwerk Erinnerungskultur im Landkreis Verden Achim: Stolperstein für Emma Baumgarten wieder am Platz am 14. Mai 2025 auf ndr.de

Einzelnachweise

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