Acetyldihydrocodein ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Opiat-Abkömmlinge, die im Jahr 1914 von dem deutschen Chemiker Julius von Braun entdeckt wurde.J. v. Braun: Untersuchungen über Morphium-Alkaloide. In: Chemische Berichte. 47 (2), 1914, S. 2312–2330, doi:10.1002/cber.191404702149. Sie ist als Suchtstoff reguliertList of Narcotic Drugs under International Control des Internationalen Suchtstoffkontrollrats (INCB). (in Deutschland: nicht verkehrsfähiges Betäubungsmittel gemäß dem BetäubungsmittelgesetzAnlage I zum Betäubungsmittelgesetz (BtMG)) und hat eine ähnliche Wirkung wie andere Opioide. Therapeutisch hat die schmerzstillend und hustenreizunterdrückend wirksame Substanz keine Bedeutung. Acetyldihydrocodein ist chemisch sehr eng verwandt mit dem Morphin-Derivat Thebacon, bei welchem nur die 6-7-Bindung ungesättigt ist. Acetyldihydrocodein kann als das 6-Acetyl-Derivat von Dihydrocodein beschrieben werden.

Einzelnachweise

Kategorie:Cumaran Kategorie:Tetrahydronaphthalin Kategorie:Cyclohexan Kategorie:N-Alkylpiperidin Kategorie:Methoxybenzol Kategorie:Essigsäureester Kategorie:Arzneistoff Kategorie:Antitussivum Kategorie:Opioid Kategorie:Halbsynthetische psychotrope Substanz Kategorie:Betäubungsmittel (BtMG Anlage I) Kategorie:Psychotroper Wirkstoff Kategorie:Psychotropes Opioid