Claus Hofer eigentlich Peter Joseph Hungershöfer, (1914 – Mitte Januar 2006 in Garbsen) war ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher.
Leben Hofer wurde von 1934 bis 1936 am Deutschen Theater in Berlin zum Schauspieler ausgebildet. Sein erstes Engagement hatte er als jugendlicher Held am Schauspielhaus Hannover. Danach war er am Schauspielhaus Hamburg bis Ende der 1940er Jahre.
Weitere Stationen waren Bochum, Darmstadt und das Schillertheater in Berlin. Auch nach Eintritt ins Rentenalter spielte er u. a. in Neustadt, Wilhelmshaven, Coburg und Bad Hersfeld.
Filmografie 1948: Arche Nora 1955: Undine 1957: Drei leere Räume 1965: Das Haus 1965: Die Chinesische Mauer 1965: Ein Eremit wird entdeckt 1967: Das ausgefüllte Leben des Alexander Dubronski 1969: Cäsar und Cleopatra 1969: Nachrichten aus der Provinz 1970: Das Mädchen meiner Träume 1970: Express 1970: Ich töte 1970: Pater Brown – Skandal um Gloria 1971: Flucht - Der Fall Münzenberg 1973: Drüben bei Lehmanns 1976: Ein Fall für Stein
Hörspiele (Auswahl) 1948: Franz Carl Weiskopf: Die Madonna von Novi Sad - Regie: Hans Quest Auszeichnung: 2. Preis im Kurzhörspielwettbewerb des NWDR 1948 1948: Manfred Hausmann: Abel mit der Mundharmonika - Regie: Gustav Burmester 1948: Christian Bock: Tödliche Rechnung - Regie: Kurt Reiss 1948: Fred Denger: Wer Wind sät - Regie: Erik Ode 1948: William Shakespeare: Antonius und Cleopatra - Regie: Fritz Wendhausen 1948: Hans Friedrich Huffenbach: Abfahrt 4.32 Uhr - Regie: Ludwig Cremer 1948: Josef Pelz von Felinau: Menschenleben nicht notiert - Ein Hörspiel um den Untergang der „Titanic“ - Regie: Fritz Schröder-Jahn 1948: George Orwell: Wie die Tiere - Regie: Kurt Reiss 1948: Archibald MacLeish: Der Eroberer - Regie: Hans Quest 1948: Friedrich Karl Fromm: Säuberung in Ithaka - Regie: Hans Quest 1948: Carl Zuckmayer: Der Schelm von Bergen - Regie: Ulrich Erfurth 1948: Herman Melville: Moby Dick oder Der weiße Wal (3 Teile) - Regie: Gustav Burmester 1949: Hans Egon Gerlach: Goethe erzählt sein Leben (5. Teil: Straßburg - Durchbruch ins Freie) - Regie: Mathias Wieman 1949: Werner-Jörg Lüddecke: Das Gesicht in der Nacht - Regie: Fritz Schröder-Jahn 1950: Johann Nestroy: Lumpazivagabundus am Rhein – Bearbeitung und Regie: Wilhelm Semmelroth 1950: Edward J. Mason: Im Dienst von Scotland Yard (6 Folgen) - Regie: Wilhelm Semmelroth 1950: Honoré de Balzac: Der Spekulant - Regie: Ludwig Cremer 1950: Paul Claudel: Der erniedrigte Vater - Regie: Wilhelm Semmelroth 1951: Herbert Reinecker: Der Krimkrieg fand trotzdem statt - Regie: Wilhelm Semmelroth 1951: Gerhard T. Buchholz: Zweimal Figaro - Regie: Wilhelm Semmelroth 1951: Wolf Schmidt, Hermann Pfeiffer: Familie Schmitz (6 Folgen) - Regie: Raoul Wolfgang Schnell 1951: Manuel van Loggem: Der Puppendoktor - Regie: Edward Rothe 1952: Elfriede Ohde: Ein einziger Tag - Regie: Wilhelm Semmelroth 1952: Alfred Erich Sistig: Jeden Morgen wird es morgen - Regie: Eduard Hermann 1952: Konrad Beste: Das vergnügliche Leben der Doktorin Löhnefink - Regie: Eduard Hermann 1952: Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil – Bearbeitung und Regie: Wilhelm Semmelroth 1952: Günter Eich: Der Tiger Jussuf - Regie: Walter Knaus 1953: Louis MacNeice: Der dunkle Turm - Regie: Walter Knaus 1953: Werner-Jörg Lüddecke: Unter der grünen Erde (Enzo Lombardi) – Regie: Walter Knaus 1953/54: Michael Meran: Reporter Rex Rendal (Folgen 1–3, 8) - Regie: Kurt Meister 1954: Stefan Zweig: Das Lamm der Armen - Regie: Fränze Roloff 1954: Bruce Marshall: Abbé Gaston - Regie: Ludwig Cremer 1954: Enrico Talamona: Fliegen und Trompetenblasen – Bearbeitung und Regie: Hermann Pfeiffer 1954: Georg Heine: Das bessere Leben - Regie: Wilhelm Semmelroth 1954: Jürgen Gütt: Ströme sterben nicht - Regie: Wilhelm Semmelroth 1955: Peter Lotar: Friedrich Schillers Leben und Werk (6. Abend: Dich schuf das Herz, du wirst unsterblich leben) - Regie: Wilhelm Semmelroth 1955: Hans Hömberg: Pieter Trompieting oder Die Etikettenfrage - Regie: Raoul Wolfgang Schnell Vor 1956: Kurt Reiss: Das Ei der Columba - Regie: Kurt Reiss 1956: Heinrich von Kleist: Penthesilea – Bearbeitung und Regie: Wilhelm Semmelroth Veröffentlichung: CD-Edition: Edition Mnemosyne 2005 / Der Audio Verlag 2011 Auszeichnung: 1. Platz hr2-Hörbuchbestenliste Oktober 2002 (CD-Edition) 1956: Bruno Wellenkamp: Licht in der Mansarde - Regie: Friedhelm Ortmann 1956: Walther Franke-Ruta: Ein kleiner Freundschaftsdienst - Regie: Fritz Peter Vary 1956: Marie Luise Kaschnitz: Der Zöllner Matthäus - Regie: Ulrich Lauterbach 1957: Roland Elwy Mitchell: Die verkaufte Frau - Regie: Hermann Pfeiffer 1957: Giovacchino Forzano, Victor Rietti: In Frieden leben - Regie: Raoul Wolfgang Schnell 1957: Rabindranath Tagore: Das Postamt - Regie: Friedhelm Ortmann 1957: Christian Geissler: Es geschah in ... Holland; Folge: Es war ganz einfach Liebe - Regie: Otto Kurth 1957: Ulrich Kühn: Der Auftrag läuft weiter - Regie: Fritz-Peter Vary 1957: Leonhard Frank: Die Kurve - Regie: Ludwig Cremer 1957: Eric Ambler: Schirmers Erbschaft - Regie: Cläre Schimmel 1957: Jean Giono: Liebesgeschichten der Weltliteratur; Folge: Der Berg der Stummen - Regie: Edward Rothe 1958: Dieter Rohkohl: Es geschah in ... Italien; Folge: In stato interessante - Regie: Otto Kurth 1958: Josef Martin Bauer: Du armer Hund - Regie: Edward Rothe 1958: Georges Simenon: Maigret und die schrecklichen Kinder - Regie: Cläre Schimmel Veröffentlichungen: CD-Edition: Der Audio Verlag 2005; CD-Edition: Der Audio Verlag 2014 (Hörspielbox „Maigret - die besten Fälle“) 1959: Friedrich Schiller: Wilhelm Tell - Regie: Hans Conrad Fischer 1959: Friedrich Luft, Hans Scholz: Berlin und Samuel Fischer - Schicksalsbilder im Wandel einer Weltstadt - Regie: Hanns Korngiebel 1959: Paul Hengge: Weihnachten war’s - Regie: Lothar Schluck 1960: Wolfdietrich Schnurre: Das Schwein, das zurückkam - Regie: Rolf von Goth 1960: Jean Giraudoux: Tessa - Regie: Hanns Korngiebel 1960: Stefan Békeffy: Der Hund, der Herr Bozzi hieß - Regie: Hanns Korngiebel 1961: Johannes Hendrich: Wie einem Menschen zumute ist (1. Teil) - Regie: Curt Goetz-Pflug 1961: Gertrud Schild: Mensch ohne Namen. Ein Erlebnisbericht - Regie: Hanns Korngiebel 1961: Janusz Oseka: Pst 17** Pst siebzehn - Regie: Hanns Korngiebel 1961: Jean-Paul Sartre: Das Spiel ist aus - Regie: Hanns Korngiebel 1961: Horst Pillau: Berlin - Schönhauser Allee - Regie: Erich Köhler 1962: Joseph Hayes: Die Stunden nach Mitternacht - Regie: Curt Goetz-Pflug 1963: Paul Willems: Phoebus oder die Aalbucht - Regie: Willi Schmidt 1963: Adrian Alington: Aufforderung zum Mord - Regie: Erich Köhler 1963: Johannes Grave: Unternehmen Lit-Apparat - Regie: Alexander Pestel 1963: Rolf Goetze: Untern Linden, untern Linden - Regie: Alexander Pestel 1963: Georg Zivier: Berlin und die Ullsteins - Regie: Jörg Jannings 1963: Wladimir Dychowitschnij, Moris Slobodskoi, Wladimir Mass, Michail Tscherwinski: Auf Ihre Gesundheit, Gurij Lwowitsch - Regie: Wolfgang Spier 1964: Hellmut Kotschenreuther: Berlin und Bote & Bock (1. Teil) - Regie: Ulrich Gerhardt 1964: Malcolm A. Hulke, Eric Paice: Bis daß der Tod uns scheidet - Regie: Erich Köhler 1964: Edzard Schaper: Das Feuer Christi. Dramatische Szenen um Leben und Sterben des Jan Hus - Regie: Friedhelm Ortmann 1964: Leopold Ahlsen: Sie werden sterben, Sire - Regie: Werner Düggelin 1965: Hedwig Rohde: In den Staubkammern - Regie: Gert Westphal 1965: Julius Tinzmann: Aufenthalt - Regie: Gustav Burmester 1967: Julius Hay: Gaspar Varro's Recht - Regie: Ulrich Gerhardt 1968: Fritz Meingast: Schuld und Sühne in den Karpaten. Räuberballade nach einem historischen Kriminalfall - Regie: Rolf von Goth 1969: Peter Albrechtsen: Bräutigam des Glücks - Regie: Hanns Korngiebel 1970: Robert Sheckley: Einmal Utopia - Hin und zurück - Regie: Dietrich Auerbach 1970: Lis Böhle: Huus Nr. 11. Ein Hörspiel us dem ältere Kölle - Regie: Leopold Reinecke 1971: Helga Brauneck: Hamburg ist keine Stadt – Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt 1973: Gert Hofmann: John Jacob Astors letzte Fahrt - Regie: Manfred Marchfelder 1973: Günter Bruno Fuchs: Ratten werden verschenkt - Regie: Raoul Wolfgang Schnell 1973: Otti Pfeifer: Widerworte aus der Küche - Regie: Manfred Marchfelder 1973: Nataly von Eschstruth: Heckenrosen – Bearbeitung und Regie: Rolf von Goth 1980: Heinrich Spoerl: Der Maulkorb - Regie: Leopold Reinecke 1984: Jost Nickel: In der Bibliothek - Regie: Dietrich Auerbach
Literatur Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.), Deutsches Bühnen-Jahrbuch 2007, Verlag Bühnenschriften-Vertriebs-Gesellschaft mbH, Hamburg, 2007, Seite 855
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