Lothar Sallmann Cohn (geb. 22. Oktober 1908 in Oelsnitz/Erzgeb.; gest. 21. Januar 1944 in Oranienburg) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
Leben Genau wie seine Schwester Marianne und deren Mann Herbert Baum war Lothar Cohn in der linken Jugendbewegung aktiv. Er gehörte der Gruppe „Schwarzer Haufen“ der Kameraden, deutsch-jüdischer Wanderbund an. Später gehörte er als Funktionär der Ortsgruppe Prenzlauer Berg dem KJVD an. In den 1930er Jahren schloss er sich der KPD-Gruppe um Hans Fruck an. bei die-linke-weissenburg.de Kurz nach seiner Verhaftung im Januar 1944 wurde er im KZ Sachsenhausen erschossen.
Ehrungen In Berlin-Prenzlauer Berg wurde am 31. Januar 1952 der Zillebekeweg nach ihm in Cohnstraße umbenannt. Die 29. Polytechnische Oberschule in der benachbarten Mandelstraße 6–8 wurde ebenfalls nach ihm benannt.
Einzelnachweise
Kategorie:KJVD-Mitglied Kategorie:Person der Widerstandsgruppe Baum Kategorie:Todesopfer im KZ Sachsenhausen Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1908 Kategorie:Gestorben 1944 Kategorie:Mann