Buds Won’t Bud ist ein Popsong, den Harold Arlen (Musik) und E. Y. Harburg (Text) verfassten und 1937 veröffentlichten.Michael Lasser: America’s Songs II: Songs from the 1890s to the Post-War Years. 2014, S. 152 f.
Hintergrund Im Jahr 1930 schrieb Arlen erstmals die Musik zu einem Lied des Songwriters Jay Gorney, aus dem später Buds Won’t Bud wurde. Dessen zweiter Chorus begann mit den Worten: Oh the buds won’t bud / The dew won’t do. Zwei Jahre später überarbeitete Harlen den Song in zwei ähnliche Lieder, in Cause You Didn’t Do Right und eben Buds Won’t Bud, mit einem Text von Yip Harburg. Das Lied wurde dann in der von Vincente Minnelli produzierten Broadway-Revue Hooray For What! verwendet, die vom 1. Dezember 1937 bis zum 21. Mai 1938 im Winter Garden Theatre, New York lief. Vorgestellt wurde der Song von Hannah Williams.Edward Jablonski: Harold Arlen: Rhythm, Rainbows, and Blues. 1998, S. 117.
Der Refrain beginnt mit einem Nonenakkord, gefolgt von einer zehntaktigen Bridge, die zu einer chromatischen Melodie mit Mollakkorden und verminderten Akkorden überleitet.Walter Rimler: The Man That Got Away: The Life and Songs of Harold Arlen. 2015, S. 66 Der Songtext zählt zu Harburgs lebendigsten Werken, rhythmisch und reich an Wortspielen.Harold Meyerson, Ernie Harburg: Who Put the Rainbow in the Wizard of Oz?: Yip Harburg, Lyricist. 1995, S. 110 Der Song beginnt mit den Zeilen: Buds won’t bud, breeze won’t breeze and dew won’t dew, One and one ain’t even two When the love you love won’t love you.
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen Judy Garland sollte Buds Won’t Bud ursprünglich in dem Film Andy Hardy Meets Debutante (1940, Regie George B. Seitz) singen; das Lied wurde aber vor der Fertigstellung des Films herausgenommen. Garlands Plattenaufnahme für Decca Records entstand am 10. April 1940.Scott Schechter: Judy Garland: The Day-by-day Chronicle of a Legend. 2006, Seite 64 In diesem Jahr nahm auch die Orchester von Benny Goodman (Columbia, mit Helen Forrest, Gesang), Tommy Dorsey (Victor, mit Connie Haines, Gesang) und Tommy Tucker (OKeh 5634, mit Al Knapp) den Song auf; Ethel Waters sang Buds Don’t Bud in dem MGM-Spielfilm Cairo (1942, Regie W. S. Van Dyke).Sam Irvin: Kay Thompson: From Funny Face to Eloise, 2011, S. 81. In späteren Jahren entstanden noch Versionen des Songs von Phil Harris,Billboard, 16. Januar 1943 Bea Wain, Ralph Burns (Decca, mit Marcy Lutes), Richard Rodney Bennett, Peggy Lee und Julie Wilson (Sings the Harold Arlen Songbook, 1989). Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 25 (Stand 2015) Coverversionen.Tom Lord: Jazz discography (online)
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Einzelnachweise
Kategorie:Popsong Kategorie:Lied von Harold Arlen Kategorie:Lied von E. Y. Harburg Kategorie:Jazz-Titel Kategorie:Lied 1937