mini|Kandidatenplakat zur Bundestagswahl 1990 thumb|Grabstätte, Hüttenweg 47, in Berlin-Dahlem Klaus-Peter Kittelmann (* 17. Juli 1936 in Stendal; † 2. März 2003:Datei:Grabstätte Hüttenweg 47 (Dahl) Peter Kittelmann.jpg in Berlin) war ein Berliner Politiker der CDU. Er war ein Multiparlamentarier und 34 Jahre lang Kreisvorsitzender der CDU Berlin-Tiergarten (heute: Berlin-Mitte).
Leben Nach seinem Abitur 1955 und Ergänzungsabitur 1956 studierte er Veterinärmedizin und Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin. Seit dem Wintersemester 1956/57 war er Mitglied der Studentenverbindung Sängerschaft Borussia Berlin in der DS.Hauptausschuß der Deutschen Sängerschaft (Hrsg.): Alt-Herren-Verzeichnis der Deutschen Sängerschaft (Weimarer CC). Bonn-Bad Godesberg 1978, S. 8. 1969 machte Kittelmann die zweite juristische Staatsprüfung, seit 1970 war er Rechtsanwalt.
Um diese Zeit gründete er in der CDU, der er seit 1962 angehörte, mit Freunden aus der Zeit seines Jurastudiums eine Riege, die man scherzhaft K-Gruppe nannte.
Peter Kittelmann erlag im Alter von 66 Jahren einem Krebsleiden. Er hinterließ seine Ehefrau Marion und drei Kinder. Marion Kittelmann (* 1952) war ebenfalls Mitglied des Abgeordnetenhauses.
Kittelmann wurde auf dem Waldfriedhof in Berlin-Dahlem beigesetzt.
Ämter und Funktionen 1969–2003: Kreisvorsitzender der CDU Tiergarten; später Berlin-Mitte März bis Juli 1971: Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin Juli 1971 bis 1979: Bezirksstadtrat im Bezirk Tiergarten 1976–1994: Mitglied des Deutschen Bundestages (seit 1990 Direktmandat des Wahlkreises Berlin-Spandau) 1979–1994: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und der Parlamentarischen Versammlung der WEU 1981–1996: stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Berlin 1990–1994: Europa- und außenwirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion 1994–1999: Mitglied des Europäischen Parlaments 1999–2003: Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.
Literatur Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 206 f. Mathew D. Rose: Berlin. Hauptstadt von Filz und Korruption. Droemer Knaur, München 1997, ISBN 3-426-26930-9.
Weblinks
Stefan Alberti: Der Mann, der der CDU ihre K-Gruppe gab, taz vom 4. März 2003 Michael L. Müller: , Berliner Morgenpost vom 3. März 2003
Einzelnachweise
Kategorie:Berliner Bundestagsabgeordneter Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Berlin) Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der WEU Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin Kategorie:Bezirksstadtrat (Bezirk Tiergarten) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:CDU-Mitglied Kategorie:Sängerschafter Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1936 Kategorie:Gestorben 2003 Kategorie:Mann