125px|rechts|Wappen der Hansestadt Lüneburg
Die Liste von Persönlichkeiten der Hansestadt Lüneburg enthält die Listen der Ehrenbürger, der Liste der Söhne und Töchter der Stadt, die in Lüneburg geboren sind, und die der weiteren Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben.
Die Auflistungen erfolgen nach dem Datum der Zuerkennung bei den Ehrenbürgern, chronologisch bei den Söhnen und Töchtern der Stadt und alphabetisch bei den Weiteren Persönlichkeiten
Ehrenbürger mini|hochkant|Georg Theodor Meyer, Ehrenbürger 1832
Die Archive der Stadt verzeichnen erst ab 1800 die Aufnahme von Ehrenbürgern., Hansestadt Lüneburg
1832: Dr. jur. Georg Theodor Meyer (1798 – 1870), Hannoverscher Minister; für seinen Einsatz als solcher für die Stadt 1832: Dr. jur. Johann Rudolf Christiani (1761 – 1841), Superintendent in Lüneburg; Gründung der ersten Zeitung und der Heiligengeistschule (1816) 1832: Dr. jur. Ernst Langrehr (1802 – 1863), für seine Verdienste in den Freiheitskämpfen um Lüneburg 1900: Geheimer Justizrat Carl Gravenhorst (1837–1913), für 25 Jahre Wortführerschaft im Bürgervorsteherkollegium 1906: Senator Johannes Reichenbach (1836 – 1921), für seine Verdienste als Magistratsmitglied 1918: Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg (1847 – 1934), für seine Verdienste im Ersten Weltkrieg (Aberkennung der Ehrenbürgerschaft durch den Rat der Hansestadt Lüneburg am 28. August 2025)https://www.hansestadt-lueneburg.de/rathaus/stadtportraet/ehrungen-und-ehrenbuergerschaften.html 1937: Gauleiter Otto Telschow (1876 – 1945), hatte als Gauleiter der NSDAP ab 1937 seinen Amtssitz in Lüneburg (Aberkennung der Ehrenbürgerschaft durch den Rat der Stadt Lüneburg am 19. April 2007), Pressearchiv, Hansestadt Lüneburg, 21. April 2007. 1956: William A. Watt (Thomasville, USA), hatte sich unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg um die notleidende Bevölkerung Lüneburgs verdient gemacht, indem er in seiner Stadt zu einer Hilfsaktion aufrief 1984: Dr. Johannes Eisenbeiss (Hamburg) (1913 – 1987), für die Förderung von Kunst und Wissenschaft und Förderung der Wirtschaft Lüneburgs sowie Mäzenatentum, Schenkung eines silbernen Bechers aus dem 16. Jh. an die Stadt 1984: Oberbürgermeister Mitsuji Tani (Naruto, Japan) (1907 – 2002), für die Völkerverständigung 1986: Bürgermeister Jean Fonteneau (Clamart, Frankreich) (1917 – 1991), für die Völkerverständigung 1998: Unternehmer-Ehepaar Lucia Pfohe (1919 – 2008) und Hans Pfohe (1918–2004), Unternehmer; machten sich um die Lüneburger Wirtschaft und als Förderer der Wissenschaft verdient, sie wirkten zudem als Mäzene 1998: Helga Schuchardt (* 1939), Ingenieurin und Ministerin; engagierte sich für die Gründung der Universität sowie für die Sicherung und den Ausbau des Hochschulstandortes Lüneburg 2017: Henning J. Claassen (* 1944), Unternehmer; durch Ansiedlung zahlreicher Unternehmen schuf Claassen viele Arbeits- und Ausbildungsplätze in Lüneburg. Er zeichnet sich durch seinen Einsatz für das historische Wasserviertel und dessen denkmalgeschützte Bausubstanz aus, ebenso wie durch sein hohes soziales Engagement
Söhne und Töchter der Stadt Bis 1800 Albert von der Möhlen I. (1260–1349), Lüneburger Bürgermeister Johannes Dicke III. († 1352), Lüneburger Bürgermeister Hartwig II. von der Sültzen (Geburts- und Sterbedatum nicht nachweisbar), Lüneburger Ratsherr und Bürgermeister Konrad von Soltau (um 1350–1407), katholischer Theologe, Universitätsrektor und Bischof Heinrich Viskule IV. (nach 1358–1438/39), Lüneburger Bürgermeister Heinrich von der Möhlen († 1371), Lüneburger Ritter und Bürgermeister Albert von der Möhlen V. (vor 1361–1425), Lüneburger Ritter und Bürgermeister Heinrich Bere († 1434), Lüneburger Bürgermeister Nikolaus von Grönhagen († 1438), Lüneburger Bürgermeister Gottfried Lange (≈1425–1458), Domherr in Lübeck und Bardowiek, als Gottfried II. Bischof von Schwerin Heinrich Lange († 1466), Lüneburger Bürgermeister und Chronist Albert von der Möhlen († 1480), Lüneburger Bürgermeister Heinrich Brömse (1440–1502), Lübecker Bürgermeister Lutke von Dassel (1474–1537), Lüneburger Bürgermeister Nikolaus Bardewik (1506–1560), Lübecker Bürgermeister Lucas Bacmeister der Ältere (1530–1608), Theologe und Kirchenliedkomponist Hartwig Schmidenstet (1539–1595), Rhetoriker Andreas Crappius (1542–1623), Kirchenliedkomponist Hartwig von Dassel (1557–1608), Jurist, Kaiserlicher und Erzherzöglicher Österreichischen Rat Leonhard von Elver (1564–1631), Jurist und Lüneburger Bürgermeister Johannes Bisterfeld (1568–1618), Professor für reformierte Theologie und Philosophie, Rektor der Hohen Schule Herborn Peter Finxius (1573–1624), Mediziner Johannes Schultz (1582–1653), Komponist Hieronymus Stephan von Elver (1584–1624), Reichshofrat, kaiserlicher Gesandter und Schriftsteller Albrecht von Dassel (1602–1657), Ratsherr der Hansestadt Lübeck Christian Hoburg (1607–1675), Theologe und Mystiker Johann Bacmeister der Jüngere (1624–1686) Professor für Medizin und Mathematik sowie Leibarzt Georg Niehenck (1628–1714), Theologe Georg von Dassel (1629–1687), Lüneburger Bürgermeister Franz Joachim Burmeister (1633–1672), Theologe und Dichter Johann Georg Ebeling (1637–1676), Johanniter, Kirchenlieder-Komponist („Die güldne Sonne voll Freud und Wonne“, Text von Paul Gerhardt) Caspar Sagittarius (1643–1694), Historiker und Hochschullehrer Jakob Dornkrell ab Eberhertz (1643–1704), evangelischer Theologe, Gründer einer Druckerei, war 1690–1700 Probst in Gülzow im Landkreis Cammin i. Pom. Johann Caspar von Völcker (1655–1730), Ingenieur, Architekt, Braunschweiger Festungsbaudirektor und Generalmajor Johann Georg Bertram (1670–1728), lutherischer Theologe und Landeshistoriker Peter Christoph Geier (vor 1682–1713), Rats- und Glockengießer in Lübeck Georg Burkhard Lauterbach (1683–1751), Bibliothekar an der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel Johann Wilhelm Reinbeck (1691–1764), Jurist, Amtmann in Neuhaus Nicolaus Ehrenreich Anton Schmid (1717–1785), Goldschmied, Mechaniker und Autor Ludwig Albrecht Gebhardi (1735–1802), Historiker und Bibliothekar Christian Rickmann (1741–1772), Mediziner und Pionier der Sozialmedizin Johann Abraham Peter Schulz (1747–1800), Johanniter, Komponist und Dirigent (Der Mond ist aufgegangen; Ihr Kinderlein, kommet) Georg Heinrich Nieper (1748–1841), Jurist und Vizepräsident der Provinzialregierung im Königreich Hannover Johann Gottlieb Lindemann (1757–1829), evangelisch-lutherischer Pfarrer und Autor Pavel Brjullo (1760–1833), russischer Bildhauer und Maler an der Kaiserlichen Kunstakademie Sankt-Petersburg, französischer Abstammung, geboren in Lüneburg, Vater von Karl Pawlowitsch Brjullow Heinrich Christian Albers (1773–1833), Kartograph Wilhelm Georg Krüger (1774–1835), Pastor, Pädagoge und Literat Johann von Dassel (1781–1859), Politiker, Justizbürgermeister in Lüneburg Georg Wilhelm Müller (1785–1843), Geodät, Major der Artillerie, Lehrer an der hannoverschen Militärakademie und Mitarbeiter von Carl Friedrich Gauß Gustav Heinrich Selig (1791–1862), Befreiungskämpfer und Verwaltungsjurist Christian Ernst Kollmann (1792–1855), Buchhändler und Verleger Georg Karl Friedrich von Linsingen (1792–1870), königlich hannoverischer Generalleutnant Johanna Stegen (1793–1842), Symbolfigur des deutschen Nationalismus („Heldenmädchen von Lüneburg“) Wilhelm Friedrich Volger (1794–1879), Rektor des Johanneums, Archivar, Bibliothekar und Historiker Christian Wilhelm Lindemann (1798–1867), Jurist, Oberbürgermeister von Lüneburg und Innenminister des Königreichs Hannover Georg Theodor Meyer (1798–1870), Johanniter, Jurist, Abgeordneter in der Paulskirche 1848, 1850/51 Kultusminister im Kgr. Hannover Wilhelm Theodor Kraut (1800–1873), Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer
1801 bis 1900 Wilhelm Franz Francke (1803–1873), Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer Alexander von Arentschildt (1806–1881), hannoverscher und preußischer Generalleutnant Eduard Krüger (1807–1885), Musikwissenschaftler, Komponist und Hochschullehrer Theodor Schuster (1808–1872), Jurist und Arzt, als Revolutionär einer der führenden Vertreter des Bundes der Geächteten Georg Gottlieb Schirges (1811–1879), Apotheker, Schriftsteller und Journalist; Mitbegründer der Hamburger Arbeiterbewegung Heinrich Ringklib (1819–1886), Statistiker, Kalkulator und Klosterverwalter Otto Ernst Hartmann (1822–1877), Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer Otto Volger (1822–1897), Geologe, Mineraloge Rudolf von Bennigsen (1824–1902), Johanniter, Politiker, Mitbegründer des Deutschen Nationalvereins, Vorsitzender der Nationalliberalen im Reichstag Georg Dietrich August Ritter (1826–1908), Mathematiker und Astrophysiker Karl Kraut (1829–1912), Chemiker, Hochschullehrer, Geheimer Regierungsrat Georg Keferstein (1831–1907), Oberbürgermeister von Lüneburg Ernst Heinrich Ehlers (1835–1925), Zoologe und Hochschullehrer Otto Peters (1835–1920), Maler Wilhelm von Düring (1836–1907), Jurist, Landrat des Kreises Münden, Rittergutbesitzer Carl Gravenhorst (1837–1913), geheimer Justizrat und Rechtsanwalt, geb. in Carrenzien/Krs. Bleckede – Amt Neuhaus, Johanniter, 1900 Ehrenbürger von Lüneburg; 46 Jahre im Bürgervorsteher-Kollegium, davon 38 Jahre als „Wortführer“ Ludwig Klasen (1839–nach 1891), Architekt, Ingenieur und Fachbuch-Autor Louis Böhmer (1843–1896), deutsch-amerikanischer Gartenbauwissenschaftler Hans von Hammerstein-Loxten (1843–1905), Politiker, preußischer Innenminister Bernhard Schneider (1843–1907), deutsch-US-amerikanischer Maler und Fotograf August Egbert von Derschau (1845–1883), Jurist und Romanschriftsteller Georg Haccius (1847–1926), evangelischer Theologe, Direktor der Hermannsburger Mission Gustav von Hoppenstedt (1847–1918), preußischer General (Feldartillerie) Otto von Lauenstein (1857–1916), preußischer General (Feldartillerie) Wilhelm Bornemann (1858–1946), evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter Hans Görges (1859–1946), Elektrotechniker, Hochschullehrer in Dresden Wilhelm Bode (1860–1927), evangelischer Pfarrer, Genossenschaftsgründer und Naturschützer Arnold von Hammerstein-Equord (1860–1933), preußischer General sowie Militärattaché Adelheid von Bennigsen (1861–1938), Frauenrechtlerin Emma Böhmer (1861–1943), Schriftstellerin Hans Reichenbach (1864–1937), Hygieniker und Hochschullehrer Charlotte Huhn (1865–1925), Opernsängerin Wilhelm Schulz (1865–1952), Karikaturist, Maler und Dichter Adolf Jenckel (1870–1958), Chirurg Hermann Matthies (1871–1911), Architekt Emanuel Voß (1873–1963), Opernsänger, Intendant und Theaterdirektor Julius Bode (1876–1942), evangelischer Pastor und Politiker Hugo Röttcher (1878–1942), Architekt und Eisenbahnbaubeamter Hermann Jacobsohn (1879–1933), Johanniter, Sprachwissenschaftler (Universität Marburg) Hermann Rose (1879–1943), Jurist, Regierungspräsident und Politiker (DVP) Otto Wolter-Pecksen (1882–1954), Arzt, SS-Sturmbannführer; als KZ-Arzt im Konzentrationslager Moringen tätig Henry Heinemann (1883–1958), Tropenmediziner, ab 1950 Niederländer Hermann Voss (1884–1969), Kunsthistoriker und Museumsdirektor Hans Holthey (1885–1983), Architekt Anna Jacobson (1888–1972), Germanistin Fritz Heinemann (1889–1970), Johanniter, Philosoph (Frankfurt), nach Emigration 1937 in Oxford Richard von Börstling (1892–1984), Sinologe und Diplomat Conrad Engelhardt (1898–1973), Marineoffizier, zuletzt Konteradmiral im Zweiten Weltkrieg und Deutscher Seetransportchef Italien Friedrich Müller (1900–1975), Klassischer Philologe, Hochschullehrer
1901 bis 1950 Botho von Wussow (1901–1971), Diplomat und zur Zeit des Nationalsozialismus Mitglied der Widerstandsgruppe Kreisauer Kreis Hasso von Bismarck (1902–1941), Bobsportler, Olympiateilnehmer 1932 Heinrich Braune (1904–1990), Journalist Wilhelm Stephan (1906–1994), Dirigent, Musikinspizient der Bundeswehr Hans Boy-Schmidt (1907–1976), Maler und Grafiker