mini|Lage der Gemeinde Schamagosch im Kreis Satu Mare SchamagoschAmtlicher deutschsprachiger Name laut rumänischem Regierungsbeschluß 1415 vom 6. Dezember 2002 (Amtsblatt). (, ) ist eine Gemeinde im Kreis Satu Mare in der historischen Region Sathmar in Rumänien. Zu der Gemeinde Schamagosch gehören die Dörfer Berea und Viișoara.

Geographische Lage Schamagosch liegt im Nordwesten Rumäniens, in 50 km Entfernung von Satu Mare (Sathmar) und 13 km von Carei (Groß-Karol), in der Nähe der Grenze zu Ungarn.

Geschichte Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Nagykároly im Komitat Sathmar, anschließend dem historischen Kreis Sălaj und ab 1950 dem heutigen Kreis Satu Mare an.

Die Gemeinde Schamagosch ist seit 2004 durch Ausgliederung aus der Gemeinde Sanislău (Stanislau) hervorgegangen. abgerufen am 7. September 2018 (rumänisch).

Bevölkerung Die Gemeinde hatte 2011 1407 Einwohner, von denen die meisten ethnische Ungarn waren. 258 davon bezeichneten sich als Deutsche, 127 als Rumänen, 67 als Roma.Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB).

Sehenswürdigkeiten Im Gemeindezentrum die reformierte KircheAngaben zur reformierten Kirche in Ciumești bei biserici.org, abgerufen am 8. September 2018 (rumänisch). aus dem 15. Jahrhundert wurde im neugotischen Stil erneuert und die römisch-katholische KircheAngaben zur römisch-katholischen Kirche in Ciumești bei biserici.org, abgerufen am 8. September 2018 (rumänisch). 1856 errichtet, stehen unter Denkmalschutz.

Archäologie Auf dem Gebiet der Gemeinde wurde der späteisenzeitliche Helm von Ciumeștiromanianhistoryandculture.com, Helm von Ciumești gefunden, der sich heute im Nationalmuseum in Bukarest befindet. Außerdem wurde auf einer Düne am Ortsrand 1960 ein latènezeitliches Gräberfeld entdeckt, das 1962, 1964 und 1965 unter Leitung von V. Zirra ausgegraben wurde. Es enthielt sieben Körperbestattungen, 21 Grubenbrandgräber und vier Urnenbestattungen, Drei weitere Brandbestattungen gehören in die frühe Eisenzeit.Aurel Rustoiu: Stichwort Ciumești. In: Susanne Sievers, Otto H. Urban, Peter C. Ramsl (Hrsg.): Lexikon zur keltischen Archäologie. Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, Band 1, A-K, 357. In der Gemarkung Bostănărie/Tökös wurde eine Siedlung mit Grubenhäusern der Periode Latène B2 entdeckt.Aurel Rustoiu: Stichwort Ciumești. In: Susanne Sievers, Otto H. Urban, P. C. Ramsl (Hrsg.): Lexikon zur keltischen Archäologie. Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, Band 1, A-K, 358. Ferner sind Funde aus der Mittelsteinzeit bekannt. Auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes BereaListe historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 483 kB; rumänisch) wurden neolithische Funde gemacht.

Weblinks

ghidulprimariilor.ro, Ciumești dgaspcsm.ro, Ciumești romanianhistoryandculture.com, Helm von Ciumești

Einzelnachweise

Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Rumänien