Das Geheimnis der Lüfte ist ein österreichisch-französischer Stummfilm aus dem Jahr 1913.

Handlung Der Film, der seinen Reiz nahezu ausschließlich aus den Luftaufnahmen über Wien und der angrenzenden Landschaft bezieht, die aus dem Flugzeug des Kunstfliegers Karl Illner angefertigt wurden, erzählt vom Leidensweg eines jungen Mädchens, das allmählich zur Frau reift. Ein junger Mann, der sie begehrt, zeigt sich derart hartnäckig in seinem Bestreben, ihr Herz zu erlangen, dass die junge Dame dringend Hilfe bei einem Detektiv sucht. Während eines Flugs hoch in den Lüften über Wien kommt es zum Showdown zwischen Detektiv und Stalker, wobei der falsche Freund und selbsternannte Liebhaber aus einem Ballon in die Tiefe stürzt und dabei ums Leben kommt.

Produktionsnotizen Das Geheimnis der Lüfte wurde im Frühjahr 1913 gedreht, war zwischen 1500 und 1700 Meter lang und besaß fünf Akte. Die Uraufführung war im August 1913 im Wiener Grabenkino. Im Deutschen Reich lief der Streifen (Zensur Januar 1914) im darauf folgenden Jahr an.

Der Film war die erste Produktion der Firma Wiener Autorenfilm, für die Erich Pommer als Produzent auftrat.

Darsteller Max Ralph-Ostermann in der Rolle des lästigen Verehrers absolvierte den Sturz aus dem Ballon höchstselbst. Es handelte sich dabei um eine Fallhöhe von etwa 15 Metern, und am Boden wurde er von k.u.k.-Militärangehörigen mit einem Sprungtuch aufgefangen. „Die Wirkung dieses Todessturzes ist erschütternd“.Kinematographische Rundschau vom 17. August 1913, S. 54

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Kategorie:Filmtitel 1913 Kategorie:Stummfilm Kategorie:Filmdrama Kategorie:Österreichischer Film Kategorie:Französischer Film Kategorie:Schwarzweißfilm