mini|St. Vitus in Heckfeld (2017) Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Vitus wurde 1604 in Heckfeld durch den Würzburger Fürstbischof Julius Echter erbaut.Stadt Lauda-Königshofen: . Online auf www.lauda-koenigshofen.de. Abgerufen am 23. Dezember 2014.
Geschichte An dem Ort der 1604 erbauten Vituskirche wird ein Vorgängerbau angenommen, vermutlich ein kleines Kirchlein. 1894 kam es zu einer Erweiterung der Kirche. Ebenfalls 1894 erhielt die Kirche eine Veit-Orgel und 1896 den Josefsaltar. Die letzte größere Renovierung fand im Jahre 1970 statt. Es kam zu einem Einbau neuer Farbglasfenstern von Franz Dewalt und einer bronzenen Madonna des Bildhauers Otto Sonnleitner.Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen: Heckfeld: Die Pfarrkirche St. Vitus. Online auf www.kath-lauda-koenigshofen.de. Abgerufen am 10. Januar 2015.
Die Heckfelder Vituskirche gehört zur Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen, die dem Dekanat Tauberbischofsheim des Erzbistums Freiburg zugeordnet ist.Dekanat Tauberbischofsheim: . (PDF, 1,3 MB). Beschlussfassung vom 21. Juli 2011. Online auf www.kath-dekanat-tbb.de. Abgerufen am 23. Dezember 2015.Dekanat Tauberbischofsheim: . Online auf www.kath-dekanat-tbb.de. 23. Dezember 2015.
Kirchenbau und Ausstattung mini|Innenansicht, Altäre mini|Innenansicht, Empore und Orgel Kirchturm Im Mauerwerk des Kirchturmes, der in seinem Untergeschoss romanisch ist und im Obergeschoss spätgotische Maßwerkfenster hat, ist ein romanisches Tierrelief (Bestie zur Abwehr des Bösen) eingemauert, das heute noch sichtbar ist.
Altäre Bei Miltenberg wurde der Altar aus Sandstein gebrochen und in der Werkstatt von Frido Lehr in Karlsruhe künstlerisch gestaltet. 1896 wurde der Josefsaltar durch den Künstler Thomas Buscher gestaltet.
Fenster Die Fenster der Kirche stammen von der Heidelberger Glasmalerei P. Meysen. Künstlerisch gestaltet wurden sie von Franz Dewald in Grötzingen. Die neuen Farbglasfenstern aus dem Jahre 1970 stammen von Franz Dewalt.
Glocken Die Pfarrkirche St. Vitus verfügt über ein vierstimmiges Geläut.
Orgel Die Kirche enthält eine Veit-Orgel. Dabei handelt es sich um eine pneumatische Kegelladenorgel.
Gedenktafeln mini|Gedenktafel für Anton Spies in der Heckfelder Kirche Im Kircheninneren befindet sich eine Gedenktafel für Anton Spies (* 21. November 1909; † 19. April 1945), Pfarrvikar und Märtyrer der Pfarrgemeinde Heckfeld, der im Konzentrationslager Dachau drei Tage vor der ersehnten Befreiung durch die Amerikaner starb.Financial T('a)ime – Schülerzeitung der Kaufm. Schule TBB: . 9. November 2012. Online auf www.schuelerzeitung-tbb.de. Abgerufen am 10. Januar 2015.W.K.St.V. Unitas Ruhrania: Blutzeuge im Dritten Reich: Bundesbruder Pfarrvikar Anton Spies. 29. September 2004. Online auf www.unitas-ruhrania.org. Abgerufen am 10. Januar 2015.W.K.St.V. Unitas Ruhrania: Verleumdung brachte ihn ins KZ: Vor 54 Jahren starb Bbr. Anton Spies in Dachau. 24. November 2009. Online auf www.unitas-ruhrania.org. Abgerufen am 10. Januar 2015.
Kreuzweg
Weblinks
St. Vitus in Heckfeld auf der Website der Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen.
Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude in Lauda-Königshofen Kategorie:Pfarrkirche des Erzbistums Freiburg Kategorie:Veitskirche Kategorie:Kirchengebäude in Europa Kategorie:Erbaut 1604