Dittmannsdorf ist eine Ortslage der Stadt Penig im sächsischen Landkreis Mittelsachsen. Der Ort wurde am 1. April 1935 eingemeindet. Seit 2008 hat er keinen Ortsteilstatus mehr und zählt zur Kernstadt.

Geografie Dittmannsdorf liegt direkt nördlich von Penig. Der durch den Ort fließende Bach mündet in Penig in die Zwickauer Mulde.

Geschichte mini|rechts|Dittmannsdorf, Fachwerk

Dittmannsdorf, das „Dorf eines Dietmar“ wurde im Zuge der deutschen bäuerlichen Kolonisation um 1180 angelegt. Der Ort gehörte in der Folgezeit zum Amt Rochsburg, das im Jahr 1548 durch Kauf an das Haus Schönburg gekommen war, jedoch als „Schönburgische Landesherrschaft“ unter der Oberhoheit des albertinischen Kurfürstentums Sachsen stand.Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 82 f.

Im 19. Jahrhundert war Dittmannsdorf mit der 1833 eingemeindeten Vorstadt Altpenig zusammengewachsen. Zwei Jahre später wurde der Ort mit dem Amt bzw. der Herrschaft Rochsburg in das königlich-sächsische Amt Rochlitz integriert. Ab 1856 gehörte Dittmannsdorf zum Gerichtsamt Penig und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Rochlitz.

Am 1. April 1935 wurde Dittmannsdorf nach Penig eingemeindet.

Verkehr Westlich von Dittmannsdorf befindet sich die Bundesautobahn 72 mit der Abfahrt „Penig“. Durch den Ort verlief die 1990 eingestellte Bahnstrecke Narsdorf–Penig ohne Halt.

Weblinks

Website der Stadt Penig

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen Kategorie:Geographie (Penig) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)