mini|Turnerdenkmal im Volkspark Bamberg

Hans Leitherer (* 13. Dezember 1885 in Frankenthal (Pfalz); † 15. November 1963 in Bamberg) war ein deutscher Bildhauer.

Leben Hans Leitherer war Schüler von Balthasar Schmitt an der Königlichen Kunstakademie in München. Nach seiner Ausbildung ließ er sich in Bamberg nieder. Dort und im Umland der Stadt schuf er zahlreiche Plastiken und war Verfasser eines Führers durch die Kunstwelt von Bamberg.

Werke 1921: Gedenktafel im ehemaligen Lyzeum der Universität Bamberg.Informationen von Bert Freyberger und Andreas Ullmann, abgerufen am 28. Mai 2019. 1922: Kriegerdenkmal in Gaustadt, Gemeindeteil der Stadt Bamberg (mit A. Seidlein). 1924: Kriegerdenkmal in Hohenpölz, Gemeindeteil des Marktes Heiligenstadt in Oberfranken Zu seinen Entwürfen gehört das Turner-Denkmal im Bamberger Volkspark, das gemeinsam mit dem Park anlässlich des Bayerischen Landesturnfestes 1926 errichtet wurde. 1927: Kopie der Steinfigur Johann Nepomuk (Am Kanal, Obere Brücke der Regnitz; Denkmalliste) 1930: Nepomukfigur auf der Wiesentbrücke in Ebermannstadt (Denkmalliste) 1933: Zapfbrunnen mit kleiner Figur eines Marktweibes am Grünen Markt (Denkmalliste) Rekonstruktion der sogenannten Metzgermarter (von 1565) in der Gemeinde Bischberg.Sühnekreuz Rothof (II), abgerufen am 28. Mai 2019.

Familie Sein Sohn Hermann (1919–1991) war ebenfalls Bildhauer. Seine Tochter Irmgard Hillar-Leitherer (später nur noch Hillar) (1925–2018) war promovierte Kunsthistorikerin und von 1971 bis 2009 Kreisheimatpflegerin im Landkreis Aichach-Friedberg. Sein Enkel ist der in Breitengüßbach ansässige Bildhauer Thomas Leitherer.

Literatur

Hans Leitherer: Bamberg. Führer durch seine Kunst. Bayerische Verlagsanstalt, Bamberg 1951, S. ?.

Einzelnachweise

https://trauer.aichacher-zeitung.de/wp-content/uploads/2018/09/0000353750_1.jpg aufgerufen am 20. Dezember 2020

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