Ronald Seboth (* 1955 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler und Theaterregisseur.
Leben Ronald Seboth erhielt seine Schauspielausbildung von 1975 bis 1978 am Wiener Max-Reinhardt-Seminar und debütierte am Stadttheater Pforzheim. Nach der Rückkehr in seine Geburtsstadt spielte er zunächst bei den Wiener Festwochen und ging dann ans dortige Schauspielhaus. Von 1988 bis 2002 hatte Seboth ein Engagement am Volkstheater Wien, von 2003 bis 2005 gehörte er zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt. Zwischen 2005 und 2008 spielte Seboth im Wiener Simpl in dem Programm "Krawutzi Kaputzi. Strengstes Jugendverbot"., abgerufen am 14. Dezember 2015
In der Verfilmung des Romans Tarabas von Joseph Roth gab Ronald Seboth 1981 sein Kameradebüt. Seitdem ist er gelegentlich in vorwiegend österreichischen Produktionen zu sehen, so wiederholt in den Serien Medicopter 117 – Jedes Leben zählt oder SOKO Wien.
Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit gibt Seboth Schauspielunterricht. Seit 1986 unterrichtet er am Franz Schubert Konservatorium, seit dem Jahr 2000 auch an den Performing Arts Studios Vienna. Von 1993 bis zu deren Auflösung 1996 war Seboth Leiter der Schauspielschule am Volkstheater Wien.
Darüber hinaus arbeitet Seboth auch als Regisseur, vornehmlich in den Sparten "Komödie" und "Musiktheater". Zudem ist er seit 1998 künstlerischer Leiter der Vienna Harmonists, einer Gruppe, die im Stile der Comedian Harmonists auftritt.
Ronald Seboth lebt in Wien.
Filmografie 1981: Tarabas 1983: Ringstraßenpalais (2 Folgen) 1988: Borderline 1995: Die Nacht der Nächte 1999: Medicopter 117 – Jedes Leben zählt – Schulbus in den Tod 2001: Dolce Vita & Co – Das Ultimatum 2001: Medicopter 117 – Jedes Leben zählt – Kamikaze 2003: SOKO Kitzbühel – Skateboard 2005: Kampl 2005: SOKO Wien – Menschenjagd 2005: Der eingebildete Kranke 2005: Margarete Steiff 2006: Medicopter 117 – Jedes Leben zählt – Flammenmeer 2007: SOKO Wien – Ein mörderischer Preis 2008: Trautmann – Die Hanno-Herz-Story 2008: Tatort – Granit 2012: Braunschlag (4 Folgen als russischer Mafioso) 2013: SOKO Wien – Am Abgrund 2014: Die Seelen im Feuer 2018: Die Toten von Salzburg – Königsmord 2019: Die Toten von Salzburg – Wolf im Schafspelz 2019: Stadtkomödie – Der Fall der Gerti B. 2023: Am Ende wird alles sichtbar 2023: Rickerl – Musik is höchstens a Hobby 2026: Die Toten von Salzburg – Die letzte Reise (Fernsehreihe)
Hörspiele 1981: Jesus von Ottakring – Autoren: Helmut Korherr und Wilhelm Pellert – Regie: Wilhelm Pellert 1982: Piaf – Autorin: Pam Gems – Regie: Michael A. Schottenberg
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Einzelnachweise
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