Regine Dapra (* 2. Februar 1929 in Hofgastein; † 25. April 2012 in Salzburg) war eine österreichische Malerin und Autorin.
Leben Regine Fischer wuchs in der Stadt Salzburg auf. Bis 1945 besuchte sie die Volksschule und das Gymnasium. Von 1945 bis 1949 absolvierte sie ein Musikstudium (Klavier) an der Musikhochschule Mozarteum. Von 1949 bis 1951 besuchte sie die Meisterklasse in der Musikakademie Wien. Bis 1959 war sie Musikerin und Sängerin in der BRD und der Schweiz. Im Jahr 1960 heiratete sie den Fotografen Josef Dapra und kehrte nach Salzburg zurück. Seit 1963 ist sie Malerin. Ab 1964 nahm sie an Ausstellungen in vielen europäischen und amerikanischen Ländern teil. 1969 kam ihr erster Sohn, David, zur Welt. Seit Mitte der Siebzigerjahre engagierte sie sich für Umweltschutz. 1982 gründete sie mit und war Leiterin der „Initiative gegen Tierversuche“. Ab 1989 wandte sie sich intensiv energetischen Aktivitäten zu. (u. a. Reiki 1994, Pranic Healing 1995, Qi Gong 1996, „Der Neue Lichtkörper“ seit 1998)
Malerei In den 1960er-Jahren begann sie mit naiver Malerei. Seit 1964 stellte sie aus. Ihr Stil wird auch als „poetischer Realismus“ bezeichnet. Sie selbst sagte über ihre Kunst: „Ich bemühe mich, mit meiner Malerei die Menschen mit der Natur und mit den Tieren zu versöhnen.“ Laut Kunsthistorikerin Stefanie Pirker lassen sich einige Motive ihrer Malereien auf Fotografien ihres Mannes zurückführen: zb. „Salzburger Weihnachtsmarkt. Christbaumverkauf am Domplatz“ auf ein Negativ von Josef Dapra aus dem Jahr 1962.
Werke Blick auf Salzburg Auf Wiedersehen in Salzburg Aufgang zum Kapuzinerberg Am Mönchsberg Salzburger Türme
Autorin Regine Dapra schrieb das Buch „Ich lebe mit Osteoporose. Ein Erfahrungsbericht“. In diesem Buch beschreibt sie ihre Erfahrungen, die sie mit der Krankheit gemacht hat und sie sich aus dem größten Tief wieder selbst herausgeholfen hat: Durch gezielte Körperübungen und eine spezielle Ernährung hat sie es geschafft, mit der Krankheit ein normales Leben zu führen und zu relativem Wohlbefinden zurückzufinden, ohne Medikamente zu nehmen.
Auszeichnungen 1974: 1. Preis der 8.Int.Fremdenverkehrsplakatausstellung, Catania/Italien, für 3 Plakate, gemalt für das Landesverkehrsamt, Salzburg. 1974: Spezialpreis beim Prix Pro Arte, Morges/Schweiz. 1976: Diplom Prix Pro Arte, Schweiz 1977: 1. Graphiker Preis von Bologna 1984: Silbernes Verdienstzeichen des Landes Salzburg für Gesamtwerk.
Ausstellungen Einzelausstellungen 1964: ABC-Galerie, Winterthur/Schweiz 1965: Galerie Autodidakt, Wien; Kulturvereinigung, Salzburg; Galerie Schöninger, München/BRD 1966: ABC-Galerie, Winterthur/Schweiz 1967: E.O.-Gallery, New-York/USA 1968: Oates-Gallery, Memphis/USA; Kunstsalon Wolfsberg, Zürich/Schweiz 1969: Galerie Alex Vömel, Düsseldorf/BRD 1970: Oates-Gallery, Memphis/USA (Einzelausstellungen, Forts.) 1971: Galerie Holzinger, München/BRD; Galerie Krüll, Krefeld/BRD 1972: Galerie Niggli, St.Gallen/Schweiz; Galerie Isy Brachot, Brüssel/Belgien 1973: Oates-Gallery, Memphis/USA 1974: Trakl-Haus, Salzburg; Galerie Wolfrum, Wien 1975: Galerie Niggli, Zürich/Schweiz 1979: Galerie D´Art la Chapelle, Luxembourg 1979: Galerie Theissen, Trier/BRD 1984: Galerie Niederteufen/Schweiz
Ausstellungsbeteiligungen 1964: „Die Welt der naiven Malerei“, Residenzgalerie, Salzburg „Primitifs d’aujourd’hui“, Galerie Charpentier, Paris 1965: „Naive Malerei aus acht europäischen Ländern“, Linz u. Kapfenberg „Peintres naifs“, Kunstsalon Wolfsberg, Zürich/Schweiz „Österr. und Englische Malerei“, Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien 1966: „Triennale Bratislava“ "Die Welt der naiven Malerei, Gal. Krauss-Maffei, München/BRD 1967: „Wachau-Ausstellung“, Weißenkirchen „Naive Malerei“, Kunstschule Wien „Der blaue Adler“, Secession, Wien 1968: „Contemporary European Paintings“ Oates-Gallery USA 1969: „Naive und Surrealisten“, Kunstsalon Wolfsberg, Zürich/Schweiz 1972: „Kunstmesse“ Basel/Schweiz "Schoß Schleißheim München/BRD 1973: "Musee D’Art Naif de L’Ile de France, Paris, 1975: „Österr.Künstlerinnen der Gegenwart“, Österr.Kulturzentrum, Burggarten-Säle, Neue Hofburg, Wien 1976, 1978, 1979 „Kunstmesse“ Basel 1979: „Britains First Exh. of Intern. Naive-Art“, Hamiltons, London Rona in London’s Roundhouse, London 1980: "Messepalast, Wien 1982: Bawag, Wien „Groupe Henri Rousseau“, Morges/Schweiz, „Groupe Henri Rousseau“, Quito/Ecuador 1983: „Groupe Henri Rousseau“,Museum Athenee, Genf/Schweiz „Galerie Niggli“, Niederteufen/Schweiz 1984: „Klassische Moderne u. Naive Kunst“, Galerie Niggli, Niederteufen/CH
Publikationen Weisse Lilien – Aus durchlässiger Welt. Ich lebe mit Osteoporose. Ein Erfahrungsbericht. Vorwort und Rezepten von Barbara Rütting. Pala Verlag, Darmstadt. Salzburger Bilderbuch. Mit Hermann Bauer 1974, 40 Farbtafeln, Residenzverlag, Salzburg. Die wunderbare Sonntagsfahrt. Mit Alois Schöpf. Annette Betz-Verlag, München 1976. Das große Heimweh. Mit Kurt Seeberger Verlag die Brigg, Augsburg 1975.
Weblinks
Website von Regine Dapra Regine Dapra im Salzburg-Wiki Regine Dapra im Pala-Verlag
Einzelnachweise
Kategorie:Österreicher Kategorie:Maler (Österreich) Kategorie:Autor Kategorie:Träger des Silbernen Verdienstzeichens des Landes Salzburg Kategorie:Geboren 1929 Kategorie:Gestorben 2012 Kategorie:Frau