Der Programme Identification Code, auch PI-Code genannt, wird in Europa von UKW-Hörfunksendern als Identifikator abgestrahlt und ermöglicht die Zuordnung zu einer Programmkette. Eine Einsatzmöglichkeit ist die Suche nach alternativen Empfangsfrequenzen für ein Programm, beispielsweise bei Empfängern in Kraftfahrzeugen.
Der 16-Bit-Code wird je Sekunde 11,4 Mal innerhalb des Radio Data Systems übertragen und als vierstellige hexadezimal-Zeichenkette interpretiert.
Die Struktur des Codes ist in der EN 50067 festgeschrieben. In der ersten Stelle ist das Land/Staat codiert. Deutschland: D oder 1 Österreich: A Schweiz: 4 Die zweite Stelle beschreibt den Sendebereich. Die dritte Stelle wird in Deutschland zur Verschlüsselung des Bundeslands verwendet. Die vierte Stelle bildet die Programm-Nummer.
Beispiele D210: Deutschlandfunk D311: Bayern 1 DE84: NDR Info Schleswig-Holstein D784: NDR Info Mecklenburg-Vorpommern
Literatur
Kategorie:Funktechnik Kategorie:Hörfunk