mini|Sudhaus und Kühlschiff des Adambräu in Innsbruck Das Adambräu war eine Brauerei im Innsbrucker Stadtteil Wilten. Das ehemalige Betriebsgelände wird nach einem Umbau vom Architekturzentrum aut. architektur und tirol und vom Archiv für BaukunstArchiv für Baukunst, Universität Innsbruck der Universität Innsbruck genutzt. Das Industriedenkmal steht unter .
Geschichte mini|Ansitz Windegg 1825 erwarb Franz Josef Adam den Ansitz Windegg und wandelte ihn in eine Brauerei um. Nach dem Tod Adams 1830 wechselte der Betrieb häufig den Besitzer und wurde 1917 von einer Gesellschaft von 38 Innsbrucker Gastwirten übernommen.Christoph Bertsch (Hrsg.): Historische Industriearchitektur Tirol - Südtirol - Vorarlberg. Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck, Ausstellungskatalog Nr. 2, Innsbruck/Bozen 1991, S. 60–61 1994 wurde die Brauerei von der Brau AG übernommen und der Betrieb eingestellt unter Beibehaltung der Marke, deren Produktion zuerst in das Innsbrucker Bürgerbräu und ab 2003 zu den Brau-Union-Standorten Kaltenhausen (Salzburg) und Wieselburg (Niederösterreich) verlagert wurde.http://www.genuin.at/alte_reklame/produktgruppen/getraenke/bier/adambraeu.html
Nach jahrelangen Diskussionen um Abriss oder Sanierung nutzt seit 14. Jänner 2005 das aut die Räumlichkeiten auf dem alten Adambräu-Areal.
Sudhaus Das Sudhaus des Adambräu wurde 1926/1927 nach Plänen des Architekten Lois Welzenbacher errichtet und gilt als bedeutendes Industriedenkmal. Nach den produktionstechnischen Vorgaben ist es vertikal gestaffelt und enthielt oben Mälzerei und Darren, darunter die Sudkessel und ganz unten Lagertanks und Abfüllung. Nach der Einstellung des Brauereibetriebs 1994 wurde es von 2002 bis 2004 zusammen mit dem benachbarten Kühlschiff umgebaut und wird heute von aut. architektur und tirol und dem Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck genutzt., aut. architektur und tirolAusstellungsgebäude Adambräu in Innsbruck/A, Baunetz Wissen
Bretterkeller mini|Das Gasthaus Bretterkeller im Süden Innsbrucks Nach dem Tod ihres Mannes ließ Elisabeth Adam 1833 den „Bretterkeller“ am Innsbrucker Paschberg erbauen. Ein in den Felsen gehauener Kellerraum am Eingang der Sillschlucht diente als Bierdepot, gleichzeitig wurden in einer angeschlossenen Bretterhütte Bier und kalte Speisen serviert. Die Besitzer wechselten im Laufe der Jahrzehnte und aus der Bretterbude wurde ein gemauertes Gasthaus, das heute zwischen Inntal- und Brennerautobahn liegt und noch immer ein beliebtes Ausflugsziel ist.
Weblinks Conrad Seidl: Was aus dem Adambräu wurde
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemalige Brauerei (Österreich) Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Innsbruck) Kategorie:Unternehmensgründung 1825 Kategorie:Wilten Kategorie:Industriebauwerk in Österreich Kategorie:Baudenkmal in Innsbruck Kategorie:Universität Innsbruck