Die Zentralen Ostalpen sind einer von drei Sektoren der Ostalpen in der internationalen vereinheitlichten orographischen Einteilung der Alpen (SOIUSA) nach Sergio Marazzi. Sie sind nicht deckungsgleich mit dem gleichnamigen Hauptteil der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen (AVE), da diese die Ostalpen in vier statt drei Bereiche gliedert.

Umgrenzung

Die Grenze zwischen den Zentralen Ostalpen und den Nördlichen Ostalpen läuft nach SOIUSA ähnlich wie nach AVE von Westen nach Osten entlang der Linie Ill – Alfenz – Arlbergpass – Rosanna – Inn – Sill – Schmirnbach – Tuxer Joch – Tuxbach – Zemmbach – Ziller – Gerlosbach – Gerlospass – Salzach – Wagrainer Ache – Wagrainer Höhe – Enns – Palten – Schoberpass – Liesing – Mur – Mürz – Semmering-Pass – Schwarza. Die AVE zählt die Tuxer Alpen und die Kitzbüheler Alpen allerdings zu den Zentralen Ostalpen.

Gegenüber den Südlichen Ostalpen verläuft die Grenze entlang der Linie Comosee – Adda – Braulio – Stilfser Joch – Trafoier Bach – Etsch – Eisack – Rienz – Toblacher Sattel – Drau. Im Gegensatz dazu zählt die AVE den Bereich südlich der Linie Landquart GR – Bormio zu den Westlichen Ostalpen.

Die Abgrenzung zu den Westalpen richtet sich nach der allgemein anerkannten Linie Comosee – Mera – Liro – Splügenpass – Hinterrhein – Alpenrhein.

Untergliederung

Die Zentralen Ostalpen werden in sechs Abschnitte eingeteilt.

Nummer Name 15 Westliche Rätische Alpen 16 Östliche Rätische Alpen 17 Westliche Tauernalpen 18 Östliche Tauernalpen 19 Steirisch-Kärntnerische Alpen 20 Steirisches Randgebirge

Literatur

Sergio Marazzi: Atlante Orografico delle Alpi. SOIUSA. Pavone Canavese (TO), Priuli & Verlucca editori, 2005. ISBN 978-88-8068-273-8 (italienisch) Sergio Marazzi, La “Suddivisione orografica internazionale unificata del Sistema Alpino” (SOIUSA) – der komplette Artikel mit detaillierten Illustrationen (pdf; 1,6 MB) (italienisch)

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