mini|hochkant|Wolfgang Kraßnitzer in Viel Lärm um nichts am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1963/64) Wolfgang Kraßnitzer (* 1941 in Graz) ist ein österreichischer Schauspieler, Theaterregisseur und Hörspielsprecher.
Leben Wolfgang Kraßnitzer wurde am Bühnenstudio in Zürich zum Schauspieler ausgebildet.Kraßnitzer, Wolfgang. In: Ingrid Bigler-Marschall (Hrsg.): Deutsches Theater-Lexikon. Nachtragsband 3: De Gruyter, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-031137-2, S. 183 (online). Festengagements hatte er an vielen bekannten deutschsprachigen Bühnen wie den Staatstheatern in Hannover, Karlsruhe und Stuttgart, den Schauspielhäusern in Bochum, Düsseldorf und Hamburg, den Vereinigten Bühnen Graz oder auch den St. Galler Festspielen. Bekannte Rollen sind Alfred Ill in Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt, die Titelrolle in Thomas Bernhards Theatermacher oder der Valentin im Verschwender von Ferdinand Raimund.
Kraßnitzer, der seit 1985 freischaffend tätig ist, arbeitet daneben auch als Theaterregisseur und inszenierte an Bühnen in Hamburg, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart oder Wien. Ausflüge vor die Kamera gehören bei ihm zur Seltenheit, dagegen ist er häufiger als Sprecher in Produktionen des ORF und deutscher Sendeanstalten zu hören.
Filmografie 1981: Die heilige Johanna der Schlachthöfe 1982: Dazwischen 1983: Ziemlich weit weg 1993: Kahlschlag 1995: Tatort – Die Freundin 2005: Tatort – Scheherazade 2006: Unter Wölfen 2008: Was wenn der Tod uns scheidet? 2008: Notruf Hafenkante – Nichts als die Wahrheit
Hörspiele (Auswahl) 1962: Radetzkymarsch (3. Teil) – Autor: Joseph Roth – Regie: Gert Westphal 1967: Selbst ist der Mann – Autor: Dieter Rohkohl – Regie: Robert Casapiccola 1968: Das Schloß im Meer – Autorin: Michelle Lorraine – Regie: Rudolf Kautek 1968: Der Heiligenschein – Autor: Jerimi Przybora – Regie: Robert Casapiccola 1968: Geheimakt ADM 20 C auf der Kinderspielwiese – Autor: Ivo Hirschler – Regie: Robert Casapiccola 1969: Die Partei der Anständigen – Autor: Kurt Heynicke – Regie: Robert Casapiccola 1969: Einszweidrei – Das arabische System – Autor: Franz Josef Bogner – Regie: Robert Casapiccola 1978: La Mancha – Autor: Antonio Skármeta – Regie: Bernd Lau 1982: Ahnsberch oder Die Räuber an der Ruhr – Autor: Jürgen Lodemann – Regie: Frank Hübner 1985: Wenn du unter uns bist, Endre Holman – Autor: Ivan Mandy – Regie: Robert Wolfgang Schnell 1986: Maria und Metodius – Autor: Pentti Saarikoski – Regie: Heinz Dieter Köhler 1994: Die Wunder der Mademoiselle Stella – Autor: Philippe Soupault – Regie: Stefan Dutt 1998: Erzähl’s noch einmal, Karl – Autorin: Angela Gerrits – Regie: Hans Helge Ott 2001: Das Lied vom Hackeschen Markt – Autorin: Irina Liebmann – Regie: Christiane Ohaus 2006: Hello, I’m Glen Sherley – Autor: Ludwig Fels – Regie: Christiane Ohaus 2008: Heiliges Land – Autor: Mohamed Kacimi – Regie. Christiane Ohaus 2014: Liebe unter Fischen – Autor: René Freund – Regie: Beatrix Ackers
Auszeichnungen 2004: Großer Hersfeld-Preis
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Einzelnachweise
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