miniatur|Darstellung eines im Wasser lebenden Tieres von Gustavo Doré Das Monster vom Totasee soll ein im Totasee (Kolumbien) lebendes Tier sein, das in den Quellen als „Diabloballena“Ancízar, Manuel; 1852 (Biblioteca Virtual, Biblioteca Luis Ángel Arango); cap. XXIV. oder „Teufelswal“ bezeichnet wird.

Die Ureinwohner dieser Region erzählen, dass das Monster das erste Mal vom Eroberer Gonzalo Jimenez de Quesada gesehen wurde. Er hat das Monster als "einen Fisch mit schwarzem Kopf wie von einem Rind und größer als ein Wal" beschrieben.(Lucas Fernandez de Piedrahita, 1676.Lucas Fernández de Piedrahíta; 12. August 1676 (Biblioteca Virtual, Biblioteca Luis Ángel Arango); Buch 1, Kapitel 1 , Zitat= pez negro, (spanisch) und Antonio de Alcedo, 1788Antonio Alcedo, 1789, Diccionario geográfico-histórico de las Indias Occidentales ó América, Tomo V, S. 187, Zitat= pez grande, (spanisch)). In anderen Quellen wird es auch als monströser Fisch, schwarzes MonsterGaspard-Théodore Mollien, 1823 (Biblioteca Virtual, Biblioteca Luis Ángel Arango) El viaje de Gaspard-Théodore Mollien por la República de Colombia en 1823, Zitat= pez monstruosoTriana, José Jerónimo; 1880 (Mitos, Leyendas y Folclor del Lago de Tota, Lilia Montaña, UPTC; 1970 - in dem Buch Mitos y Leyendas de Colombia, Eugenia Villa Posse; Ed. IADAP, 1993; S. 204) und als Drache und göttliches archetypisches TierE-Mail von Mariana Escribano (Dr. in Literatur und Semiotik — Universität Paris-Sorbonne/Paris VI —, París, Sprachwissenschaftlerin, die die Sprache der Muisca seit 1970 erforscht hat); gesendet an die Fundación Montecito, 27. Okt 2012. bezeichnet.

Beschreibung Die Beschreibung des Monsters beschränkt sich auf historische Berichte, einer davon aus dem Jahr 1652, und auf die Studien der Muisca-Mythologie..Mitos y Leyendas de Colombia von Eugenia Villa Posse, vol. II, 1993, Ed. IADAP; Part II, Leyendas y Cuentos del Folclor, num. 23 «Mitos, Leyendas y Tradiciones», «El origen mítico del Lago de Tota» von Lilia Montaña, S. 192–206, aus «Mitos, leyendas y tradiciones del folclor del Lago de Tota», UPTC in Tunja, Ed. La Rana y El Águila, Tunja; 1970, (S. 29–90).

Die Legende vom Totasee ähnelt anderen Legenden, wie zum Beispiel dem Ungeheuer von Loch Ness (Nessie) in Schottland, dem Monster des Nahuel-Huapi-Sees in Argentinien oder dem „El Cuero“ („Das Leder“) der Mapuche-Mythologie in Argentinien und Chile (das Monster wird dort als eine Art Schlange mit Leder verschiedener Tiere beschrieben). Wie dort wurde sie mithilfe der Kryptozoologie und der Pseudowissenschaft analysiert.

Geschichtliche Hintergründe 17. Jahrhundert miniatur|Neues Königreich von Granada Allgemeine Geschichte über die Eroberung des neuen Königreichs von Granada Von: Lucas Fernández de Piedrahíta 12. August 1676 http://pueblosoriginarios.com/biografias/piedrahita.html

Lucas Fernandez de Piedrahíta Am 12. August 1676 veröffentlichte der kolumbianische Priester und Historiker Lucas Fernandez Piedrahíta, wie von dem Bischof von Santa Marta beauftragt, die Allgemeine Geschichte über die Eroberung des neuen Königreichs von Granada, in der im Kapitel 1, Paragraf 13 der folgende Auszug über ein monströses Wesen im Lago de Tota auftaucht:

19. Jahrhundert miniatur|Reiseroute von Gaspard Théodore Mollien (1796–1872) Gaspard Théodore Mollien Der französische Entdecker und Diplomat Gaspard Théodore Mollien schrieb in seinem Buch Die Reisen des Gaspard Théodore Mollien in die Republik Kolumbien in 1823:

Manuel Ancízar miniatur|hochkant|Manuel Ancízar (1812–1882) Im Jahr 1852 machte der kolumbianische Schriftsteller, Politiker, Professor und Journalist Manuel Ancízar in seinem Buch Die Pilgerfahrten des Alpha in die nördlichen Provinzen von Neu Granada in 1850-1851 (Alpha war ein Pseudonym für Ancízar) eine Aussage über das „Monster Diabloballena vom Totasee“ und zitierte dabei Piedrahítas Buch die Allgemeine Geschichte über die Eroberung des neuen Königreichs von Granada in Kapitel 14, Absatz 5:

Am Ende dieses Absatzes äußerte Ancízar seine Zweifel, jedoch ohne einen Beweis zu bringen, um Piedrahíta und das von ihm beschriebene Monster nicht in Verruf zu bringen, und begann seine Initiative anzugehen, Abflüsse für den Lago de Tota zu errichten, um die Ackerfläche zu vergrößern, und endete den betreffenden Absatz wie folgt:

José Jerónimo Triana miniatur|José Jerónimo Triana (1828–1890) Der Botaniker, Erforscher und Physiker José Jerónimo Triana, Mitglied der Kommission Corográfica, äußerte sich ebenfalls nach der Zusammenfassung des Buches Mythen, Legenden, Traditionen und Folkloren vom Totasee (Lilia Montaña de Silva, Auflage La Rana y El Águila, UPTC Tunja, 1970, S. 46–47):

Sicht der indigenen Muisca miniatur|Die Zerstörung des Leviathan, eine Abbildung aus dem Jahre 1865 von Gustave Doré. Illustration einer Annäherung der Muisca an das Monster vom Totasee Aus der Sprache der Muisca Mariana Escribana, Doktorandin in Literatur, Geschichte und Semiotik an der Universität Paris-Sorbonne, Sprachwissenschaftlerin und Expertin der Sprache der Muisca, bestätigte:

Das bedeutet, das Monster könnte eine urbildliche Gottheit sein, das mit einem Drachen verwechselt worden ist.

Im mythischen Ursprung des Totasees Berichte über den mythischen Ursprung des Totasees erzählen von einem Moment, in dem „Monetá“, ein alter und weiser indigener Priester, das „sich schon vergrößernde und mächtige Reich der Muisca“ darauf vorbereitete, „das Böse, den bösen Busiraco“ in den Hohlraum, der heute den Totasee bildet, zu verbannen, er hinterließ die Andeutung eines im See lebenden Monsters:

Die Beschwörungszeremonie gegen Busiraco führte dazu, die Leiden durch den Sommer und die Wasserknappheit zu bekämpfen, was in der Entstehung des Totasees gipfelte; dieses Monster in Schlangenform wird auch genannt, als dieses tödlich angegriffen wurde: mini|hochkant|Statue von Bochica in der Gemeinde Cuitiva in Boyacá

Er beendet den Bericht über die „schwarze Schlange“ in dem Moment der Entstehung des Sees:

Weblinks Monstruo del Lago de Tota bei der NGO Fundación Montecito Monstruo (diabloballena) en Lago de Tota (¿?), auf dem Blog Memoria de la Causa-Tota von Causa Tota, im Kontext der Erholung und des Schutzes des Totasees und dessen Seebecken und die Verbindung zum Ungeheuer von Loch Ness The Weird in Sugamuxi bringt verschiedene seltsame Aspekte der Provinz Sugamuxi (Kolumbien) in Zusammenhang, unter diesen das Monster vom Totasee. Interviews im W Radio (Kolumbien); SendungW Fin de Semana vom 28. Oktober 2012: Interviewed: Adrian Shine, in Escocia, über das Thema Nessie das Monster von Loch Ness Interviewed: Felipe Andrés Velasco von der Fundación Montecito, in Kolumbien, über das Thema «diabloballena» oder das Monster vom Totasee

Einzelnachweise

Kategorie:Seeungeheuer Kategorie:Moderne Sage Kategorie:Kryptid Kategorie:Departamento de Boyacá