Hammermühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Georgenberg im Landkreis Neustadt an der Waldnaab im Regierungsbezirk Oberpfalz.
Geographische Lage Der Weiler Hammermühle liegt ungefähr zwei Kilometer südwestlich von Georgenberg im Zottbachtal südlich der Staatsstraße 2396 auf der Ostseite des Zottbaches direkt südlich neben Neuenhammer.
Bei Hammermühle mündet der Schwarzbrunnenbach von rechts (Westen)in den Zottbach.Fritsch Wanderkarte Der Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald, Maßstab 1 : 50.000
Geschichte 1808 wurden Steuerdistrikte gebildet. Zum Steuerdistrikt Dimpfl gehörten neben Dimpfl die Dörfer Faislbach, Rehberg und Vorderbrünst, der Weiler Neuenhammer und die Einöden Galsterlohe und Hammermühle.Historischer Atlas von Bayern: Altbayern Reihe I Heft 39: Vohenstrauss S. 207
Seit 1830 war Hammermühle Gemeindeteil der Gemeinde Dimpfl. Zur Gemeinde Dimpfl gehörten Dimpfl, Galsterlohe, Hammermühle, Kühtränk, Papiermühle, Prollermühle, Rehberg, Rehlohe und Schmidtlerschleif.Historischer Atlas von Bayern: Altbayern Reihe I Heft 39: Vohenstrauss S. 221
1855 gab es in Hammermühle eine Glasschleife. 1867 hatte Hammermühle 3 Gebäude und 11 Einwohner.
1970 fand eine Volksabstimmung zur freiwilligen Gebietsreform statt. Zum 1. Januar 1971 wurde die Gemeinde Dimpfl einschließlich Hammermühle nach Georgenberg eingemeindet.
Religion Hammermühle gehört zur Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph und zum Dekanat Leuchtenberg. 1990 lebten in Hammermühle 36 Katholiken.Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 432, 433
Baudenkmäler Im Gemeindeteil Hammermühle steht noch die ehemalige Hammermühle, die später als Glasschleife diente. Das Mühlengebäude und der dazugehörige Werkskanal stammen aus dem 18. Jahrhundert und stehen unter Denkmalschutz. Gegenüber befindet sich das Gasthaus Bräuhäusl.
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Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Georgenberg) Kategorie:Weiler im Landkreis Neustadt an der Waldnaab