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mini|Synagoge in Buk Die Synagoge in Buk, einer polnischen Stadt in der Woiwodschaft Großpolen, wurde 1909 errichtet. Die profanierte Synagoge ist als Kulturdenkmal klassifiziert.
Geschichte Die Synagoge im neuromanischen Stil wurde an der Stelle eines Vorgängerbaus aus dem Jahr 1858 errichtet. Bis zu Beginn der deutschen Besetzung Polens im Jahr 1939 wurde das Bauwerk für Gottesdienste genutzt. Im Zweiten Weltkrieg verwüsteten die Nationalsozialisten die Synagoge und richteten darin zunächst eine vorübergehende Haftanstalt für die Juden aus Buk und später eine Tischlerei sowie eine Möbelfabrik ein. Nach dem Krieg, ab 1950, diente das Synagogengebäude als Sitz eines örtlichen Fußballvereins.Maria und Kazimierz Piechotkowie: Tore zum Himmel. Gemauerte Synagogen auf dem Gebiet der ehemaligen Republik Polen. Polnisches Institut für Weltkunststudien und Museum der Geschichte der polnischen Juden POLIN. Warschau, 2017. S. 585. (polnisch, abgerufen am 12. Juli 2026)
Ab 1987 wurde das Synagogengebäude von der Stiftung der Familie Nissenbaum (siehe Shimon Nissenbaum) in Warschau renoviert. Seit 2009 ist die Stadt Buk Eigentümerin des Gebäudes, die 2017/18 eine umfassende Renovierung durchführte. Seither wird das Gebäude als Mehrzweck-Stadthalle genutzt, in dem standesamtliche Trauungen, Stadtratssitzungen sowie kulturelle und künstlerische Veranstaltungen stattfinden.Stadthalle in Buk: Geschichte (polnisch, abgerufen am 21. Februar 2022)
Literatur Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Band 3: Ochtrup – Zwittau. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08079-6 (Online-Ausgabe).
Einzelnachweise
Siehe auch Liste von Synagogen in Polen
Weblinks
Beschreibung bei Virtuelles Schtetl (abgerufen am 21. Februar 2022)
Buk Buk Buk Buk Kategorie:Neuromanisches Bauwerk in Polen Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in der Woiwodschaft Großpolen Kategorie:Erbaut 1909 Kategorie:Gmina Buk Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Großpolen Kategorie:Bauwerk des Historismus in der Woiwodschaft Großpolen