Nguyễn Kiến (* 2. April 1935 als Nguyễn Quang Hưởng; † 25. Februar 2014) war ein vietnamesischer Schriftsteller.
Nguyễn Kiến stammt aus der Gemeinde Vạn Phúc im Bezirk Hà Đông. Er nahm am 1947 am Widerstandskampf der Việt Minh im Indochinakrieg gegen Frankreich teil und war in der Propaganda- und Informationsabteilung des Zentralkomitees der Việt Minh und später in Viet Bac tätig. Er arbeitete außerdem als Lehrer und Redakteur, später auch als Leiter der Literaturredaktion und Chefredakteur bei verschiedenen Verlagen.
Nguyễn Kiến war Mitglied der Kommunistischen Partei Vietnams und ab 1962 des vietnamesischen Schriftstellerverbands, wo er Mitglied des Vorstands und von 1998 bis 2005 Vorsitzender des Rates für Prosa war.
Er verfasste diverse Erzählungen. In seinen Werken befasste er sich vor allem mit dem ländlichen Leben in Vietnam.
2001 wurde er mit dem Staatspreis für Kunst und Literatur ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt er den Preis des vietnamesischen Schriftstellerverbandes und im darauffolgenden Jahr den Südostasiatischen Literaturpreis.
Werke (Auswahl) La rung, Erzählung, 1959 Dong thang Nam, Erzählungen, 1961 Vu mua chua gat, Erzählungen, 1965 Chan song, Erzählungen, 1967 Noi xa, Erzählungen, 1970 Chặng đường nhớ lại, Erzählung, 1984 Der junge Keng, Kurzgeschichte, aus dem Französischen übersetzt von Wolfgang Günther
Literatur Herausgeber: Aljonna und Klaus Möckel, Biographische Notizen Nguyen Kien in Erkundungen – 16 vietnamesische Erzähler, Verlag Volk und Welt Berlin 1977, Seite 289.
Einzelnachweise
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