Der Grenzgraben ist ein linker und westlicher Zufluss des Wurmbachs in den mittelfränkischen Landkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen. Am Oberlauf hat der Wurmbach bei Spielberg einen zweiten Zufluss namens Grenzgraben.
Verlauf Der Grenzgraben entspringt auf dem Gebiet der Gemeinde Wassertrüdingen nahe einer Straße im Windpark Gunzenhausen-Wassertrüdingen zwischen Obermögersheim im Südwesten und Weilerau im Osten auf einer Höhe von . Der Bach fließt beständig in nordöstliche Richtung und durchquert eine weite Offenlandschaft im Vorland der Südlichen Frankenalb. Er nimmt den Holzgraben auf, speist anschließend mehrere Weiher und durchfließt den Gunzenhäuser Gemeindeteil Nordstetten teilweise verdolt. Der Grenzgraben mündet nach einem Lauf von rund 2,7 Kilometern auf einer Höhe von östlich von Nordstetten, nordwestlich von Steinacker und nördlich der Simonsmühle unweit einer Kläranlage und der Bundesstraße 466 von links bzw. von Westen in den Wurmbach.
Der Grenzgraben weist während seines Laufs einen Höhenunterschied von ca. 34 Metern auf, was einem Sohlgefälle von ca. 13 ‰ entspricht.
Im topographischen Atlas vom Königreich Bayern (Blatt 45 Dinkelsbühl, datiert auf ca. 1830–1840) wird für den Grenzgraben die Bezeichnung Hörmannsgraben verwandt, welche sich im mundartlichen Gebrauch der älteren Einwohner Nordstettens heute noch findet.
Weblinks Verlauf des Grenzgrabens im
Einzelnachweise
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