Spree war und ist ein mehrfach genutzter Schiffsname bzw. Teil eines Schiffsnamens. Aufgenommen in die Liste wurden auch Schiffe, in deren Namen Spree vorkommt. Die Spree ist ein knapp 400 Kilometer langer linker Nebenfluss der Havel.
Schiffsliste
Berliner Schiffe Die Berliner Reederei Riedel verwendet bei mindestens zehn Fahrgastschiffen und einem Restaurantschiff den Namenszusatz Spree:
Spree-Athen, Spree-Blick I + II + III, Spree-Comtess, Spree-Diamant, Spree-Lady, Spree-Nixe, Spree-Perle, Spree-Prinzessin, Spree Blick (als antriebsloser Restaurantponton).
Weitere Erwähnungen 1864 wurde ein eiserner Dampfer mit dem Namen Sprea, 17,5 m lang, 3,00 m breit für 120 Personen von der Eisengießerei, Maschinen- und Schiffsbauanstalt von Carl Kesseler & Sohn aus Greifswald an die Unternehmer Wittenberg und Kühl in Berlin geliefert.Kurt Groggert: Personenschiffahrt auf Havel und Spree. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1988, ISBN 3-7759-0153-1, S. 93 In den 1860er Jahren verkehrte zwischen Werder (Havel), Potsdam und Berlin der Raddampfer Spree, in den Sommermonaten gechartert von den WerderschenBezeichnung der Einheimischen Obstzüchtern, damals wurden Obst und Gemüse per Dampfschiff über die Havel in das sich immer rascher entwickelnde Berlin transportiert, sonst als Schleppdampfer.Kurt Groggert: Personenschiffahrt auf Havel und Spree. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1988, ISBN 3-7759-0153-1, S. 98. Im Besitz der Teltower Kreisschiffahrt, 1907 das zweitgrößte Personenschifffahrtsunternehmen im Berliner Raum, besaß unter anderem den 1905 bei der Werft Cäsar Wollheim und Reederei, Cosel bei Breslau gebauten Doppelschraubenschleppdampfer Spree, 18,75 m lang, 4,00 m breit mit 2× 48 PS.Kurt Groggert: Personenschiffahrt auf Havel und Spree. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1988, ISBN 3-7759-0153-1, S. 151. Die Spreetal II war ein 1926 bei der Werft Schramm gebautes Holzmotorboot für die Reederei Kurt Kögel aus Erkner. Die Partnerreederei Herman Schmidt aus Freienbrink besaß ein Motorschiff mit dem Namen Spreenixe.Kurt Groggert: Personenschiffahrt auf Havel und Spree. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1988, ISBN 3-7759-0153-1, S. 211. Der Fährbetrieb Otto Hühne aus Berlin-Schöneweide nutzte eine Motorfähre mit dem Namen Spreeschloß für den Fährbetrieb zwischen Baumschulenweg und Wilhelmstrand, heute an selber Stelle die Fährlinie F11.Kurt Groggert: Personenschiffahrt auf Havel und Spree. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1988, ISBN 3-7759-0153-1, S. 211.
Literatur Dieter Schubert: Deutsche Binnenfahrgastschiffe. Illustriertes Schiffsregister. Uwe Welz Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-933177-10-3. Autorenkollektiv: Deutsche Reedereien. Band 23: VEB Deutsche Seereederei Rostock. Verlag Gert Uwe Detlefsen, ISBN 3-928473-81-6. Kurt Groggert: Personenschiffahrt auf Havel und Spree. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1988, ISBN 3-7759-0153-1 (Berliner Beiträge zur Technikgeschichte und Industriekultur, Band 10).
Weblinks
Fußnoten
Spree Schiffe mit dem Namen Spree