mini|hochkant|Chang Ch’ung-Ho und Hans Fränkel im November 1948 Chang Ch’ung-ho oder Zhang Chonghe (; * 17. Mai 1914 in Shanghai, China; † 17. Juni 2015 in New Haven), auch bekannt unter ihrem Ehenamen Ch’ung-ho Chang Frankel, war eine chinesisch-amerikanische Dichterin, Kalligraphin, Lehrerin und Kunqu-Opernsängerin. Sie wurde in einem Zeitungsartikel als „letzte talentierte Frau der Republik China“ () beschrieben.

Leben und Karriere mini|Chang Ch’ung-ho (rechts unten) 1945 mit ihren Geschwistern Chang Ch’ung-ho (Zhang Chonghe) wurde 1914 in Shanghai geboren. Ihre Familie stammte aus Hefei, Anhui. Ihr Urgroßvater Zhang Shusheng (), war ein hochrangiger Armeeoffizier in der Huai-Armee. Ihr Vater Zhang Wuling () war Lehrer. Ihre Mutter Lu Ying () war Hausfrau. Sie hatte sechs Brüder und drei Schwestern. Ihre älteste Schwester Chang Yuen-ho (; 1907–2003) war eine Kunqu-Expertin. Ihr zweitälteste Schwester Chang Yun-ho (; 1909–2002) war ebenfalls eine Kunqu-Expertin. Ihr drittälteste Schwester Chang Chao-ho (; 1910–2003) war Lehrerin und Autorin und mit dem gefeierten Romanautor Shen Congwen verheiratet.

Im Alter von 21 wurde sie an der Peking-Universität angenommen. Nach ihrem Abschluss wurde Chang Ch’ung-ho Redakteurin bei der Zeitung Central Daily News.

1947 traf Chang an der Peking-Universität den deutsch-amerikanischen Sinologen Hans Fränkel; sie heirateten im November 1948 und ließen sich im Januar 1949 in den Vereinigten Staaten nieder. Sie hatten eine Tochter, Emma Fränkel () und einen Sohn, Ian Frankel. Ch’ung-ho unterrichtete an der Yale University, der Harvard University und 20 anderen Universitäten traditionelle Chinese Kultur.

Nach der Kulturrevolution besuchte Chang 1979 Suzhou. 1986 nahmen Chang Ch’ung-ho und ihre Schwester Chang Yuen-ho an einer Theatervorstellung in Peking teil, die an den 370sten Todestag von Tang Xianzu erinnerte. Im Herbst 2004 stellte Chang Ch’ung-ho in Peking Gemälde aus.

Am 17. Juni 2015 starb Chang Ch’ung-ho in New Haven (Connecticut) im Alter von 101 Jahren.

Werke (Auswahl) Taohuayu () Pfirsichblütenfisch

Literatur Kang-i Sun Chang: Calligraphy of Ch’ung-ho Chang Frankel. Selected Inscriptions. Oxford University Press, 2009. Annping Chin: Four Sisters of Hofei. A History. Simon and Schuster, 2013, ISBN 978-1-4391-2587-8. (books.google.com)

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Einzelnachweise

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