Der Heggraben ist ein rechter Zufluss des unteren Hambachs nach der Unterhambacher Mühle im Stadtgebiet von Gunzenhausen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Der Lauf des noch im mittelfränkischen Landkreis Ansbach entspringenden Bach ist rund dreieinhalb Kilometer lang und läuft etwa ostwärts.
Geographie Verlauf Der Heggraben entspringt auf dem Gemeindegebiet von Arberg unweit eines Feldwegs östlich von Kleinlellenfeld im Gewann Letten am Rande des Cronheimer Waldes auf einer Höhe von etwa . Der Bach fließt erst neben einem schmalen Flurweg am Nordrand dieses Waldes entlang und durchquert dann nacheinander auf zwei kleineren Abschnitten andere Wälder. Danach durchfließt er auf seinem Unterlauf bis zur Mündung eine weite Offenlandschaft. Er unterquert die Kreisstraße WUG 24. Der Heggraben mündet nach einem Lauf von rund 3,5 Kilometern auf einer Höhe von südöstlich von Unterhambach und der Unterhambacher Mühle auf dem Gebiet der Stadt Gunzenhausen von rechts bzw. von Südwest in den Hambach.
Der Heggraben durchfließt keine Ortschaften und hat keine nennenswerten Zuflüsse. Er weist während seines Laufs einen Höhenunterschied von ca. 62 Metern auf, was einem Sohlgefälle von ca. 18 ‰ entspricht.
Einzugsgebiet Das etwa 3,2 km² große Einzugsgebiet erstreckt sich schlauchförmig von stets unter einem Kilometer Breite über knapp vier Kilometer von Kleinlellenfeld nach Osten bis zur Mündung. Geografisch liegt der westliche Teil im Unterraum Hahnenkamm-Liasgürtel im Vorland der Südlichen Frankenalb, während der Osten zum Ornbau-Gunzenhäuser Altmühltal des Mittelfränkischen Beckens gehört. Der mit etwa höchste Punkt befindet sich südlich von Kleinlellenfeld auf einer kleinen Flurhochebene.
Der Limes verläuft im Norden auf dem Hügelrücken direkt oberhalb des flachen Tals. Auf der anderen Seite dieses Hügels fließt der Zochagraben zum Hambach. Südlich des Gebiets verläuft der Filchenharder Graben, ein Nebenfluss des Wurmbachs. Nach Westen hin im Cronheimer Wald verläuft die Wasserscheide zur Wörnitz: Dort entwässern der Kröttenbachs sowie zwei kleinere Zuflüsse des Dennenloher Sees über den Arrabach und den Lentersheimer Mühlbach in Richtung Wörnitz.
Das Einzugsgebiet ist rund zur Hälfte bewaldet, in der offenen Flur herrscht der Feldbau vor. Ein Teil von Kleinlellenfeld liegt im Einzugsgebiet, das sonst ganz unbewohnt ist.
Einzelnachweise Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Franz Tichy: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 163 Nürnberg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1973. → Online-Karte (PDF; 4,0 MB).
Weblinks Verlauf des Heggrabens im
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