Der Wiener Journalistinnenpreis der Stadt Wien wurde 2011 auf die Initiative von Karin Strobl, damals Vorsitzende des FrauenNetzwerk MedienDas Frauennetzwerk Medien ist ein parteiunabhängiger Verein, der 1999 in Wien als Forum für österreichische Journalistinnen gegründet wurde. und der Vizebürgermeisterin Wiens Renate Brauner ausgelobt. Dotiert ist er mit 5.000 Euro, gestiftet von der Wien Holding.

Der Preis ist als Reaktion auf die Vergabepraxis von Journalismuspreisen in Österreich, mit denen fast ausschließlich Männer geehrt wurden, begründet worden. Er würdigt herausragende Leistungen von österreichischen Journalistinnen und soll als ein Zeichen für Gleichstellung und Frauenförderung gesehen werden.Fette Fische, gläserne Decken. Der Falter, 7. Oktober 2014, S. 2 Er steht unter der Schirmherrschaft von Renate Brauner, Maria Vassilakou und Stadträtin Sandra Frauenberger und wird jährlich unter dem Motto Frauen vor den Vorhang im Rahmen eines Festaktes im Wiener Rathaus verliehen. Die Kandidatinnen werden vom Frauennetzwerk Medien nominiert. Der Vorstand des Netzwerkes stimmt über die Auszeichnung ab. Der Preis wird österreichweit vergeben.Erster Journalistinnenpreis geht an Ulla Schmid, dieStandard.at vom 21. Oktober 2011 Zusätzlich zum Geldpreis erhält die Preisträgerin eine Statue der Künstlerin Dejana Kabiljo, gesponsert von der Wirtschaftsagentur Wien.Wien Holding, News, 17. Oktober 2013

Der Wiener Journalistinnenpreis stellt den Nachfolgepreis der Spitzen Feder dar, der vor der Begründung der rot-grünen Koalition im Rathaus von den Wiener Grünen verliehen wurde.

Preisträgerinnen 2011: Ulla Schmid, Profil. für ihre investigativen Reportagen, u. a. über die Hypo Alpe AdriaErster Journalistinnenpreis geht an Ulla Schmid, Der Standard vom 21. Oktober 2011 2012: Andrea Hodoschek, Kurier, für ihre Wirtschaftsberichterstattung, in der sie laut Jury Verknüpfungen zwischen Wirtschaft und Politik aufzeigteKurier-Redakteurin Andrea Hodoschek ausgezeichnet. Der Standard vom 7. September 2012Journalistinnen-Preis an Andrea Hodoschek, Kurier, 7. September 2012 2013: Petra Pichler, ORF, für ihre GerichtsberichterstattungWiener Journalistinnenpreis geht an Petra Pichler. Die Presse vom 15. Oktober 2013 2014: Corinna Milborn, Puls 4, für ihre „publizistische Vielseitigkeit“ und ihre „unmissverständliche Haltung gegenüber Menschenrechts- und Globalisierungsfragen“Corinna Milborn erhielt Wiener Journalistinnenpreis. Kurier vom 7. Oktober 2014 2015: Christa Zöchling, ProfilWiener Journalistinnenpreis für Profil-Redakteurin Christa Zoechling. Der Standard 19. Oktober 2015 für ihr Auftreten gegen die Feigheit.Christa Zöchling: „Es lohnt sich, jetzt zu kämpfen“, Profil, 31. Oktober 2015 2016: Edith Meinhart, 1. Wiener Jungjournalistinnenpreis: Jelena GučaninderStandard.at – Wiener Journalistinnenpreis geht an Edith Meinhart. Artikel vom 8. November 2016, abgerufen am 9. November 2016. 2018: Solmaz Khorsand, 2. Wiener Jungjournalistinnenpreis: Elisabeth MittendorferderStandard.at: Wiener Journalistinnenpreis an Solmaz Khorsand. Artikel vom 11. Jänner 2018, abgerufen am 12. Jänner 2018. 2019: Eva Winroither, 3. Jungjournalistinnen-Preis: Noura MaanPULS 4 verleiht den 3. Jungjournalistinnen-Preis an Standard-Redakteurin Noura Maan. OTS-Meldung vom 24. Jänner 2019, abgerufen am 25. Jänner 2019. 2021: Silvana Meixner (ORF), Jungjournalistinnenpreis Eja Kapeller (Dossier) 2022: Manuela Raidl (Puls 24), Jungjournalistinnenpreis Christina Pausackl (Die Zeit), Würdigungspreis zur Unterstützung ukrainischer Journalistinnen: Wira Kuryko 2023: Yvonne Widler (Kurier), Jungjournalistinnenpreis Clara Porák (andererseits) 2024: Magdalena Punz (Puls 24), Jungjournalistinnenpreis Daniela Breščaković (Profil) 2025: Eva Linsinger (ORF), Jungjournalistinnenpreis Sarah Emminger (Kurier)

Weblinks Frauennetzwerk Medien: Journalistinnen-Preis

Einzelnachweise

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