Die UK Championship 2003 war ein Snookerturnier, das vom 18. bis 30. November 2003 ausgetragen wurde. Zum zweiten Mal fand das Turnier im Barbican Centre von York statt. Im dritten Anlauf nach 1998 und 1999 holte sich der Waliser Matthew Stevens den Titel. Es war sein einziger Sieg bei einem Weltranglistenturnier. Für seinen Gegner Stephen Hendry war es die neunte Finalteilnahme, wodurch er mit Steve Davis gleichzog. Für den Schotten war es die vierte Niederlage, Davis hatte von seinen neun Finals nur drei verloren.

Preisgeld Im Vergleich zum Vorjahr änderte sich fast nichts beim Preisgeld, für die Top 16 blieb alles gleich, bei den hinteren Platzierungen gab es kleinere Verschiebungen. Preisgeld Sieger 84.500 £ Finalist 43.000 £ Halbfinalist 21.700 £ Viertelfinalist 11.900 £ Achtelfinalist 9800 £ Letzte 32 7850 £ Letzte 48 4400 £ Letzte 64 3200 £ Letzte 80 2250 £ Letzte 96 1600 £ Höchstes Break TV-Phase: 7500 £davor: 1800 £ Insgesamt 615.000 £

Qualifikation Zum dritten Mal in Folge wurde das Turnier nach demselben Modus mit insgesamt 128 Spielern ausgetragen. Die vier Qualifikationsrunden fanden etwa einen Monat vor dem Hauptturnier vom 14. bis 23. Oktober statt.

Hauptturnier Wie in den Jahren zuvor waren die 16 bestplatzierten Spieler der Weltrangliste für Runde 2 gesetzt, 32 Spieler traten in Runde 1 gegeneinander an, um ihre Gegner zu ermitteln.

Runde 1 Spiel Ergebnis Spiel Ergebnis 1 Gerard Greene 9:4 Joe Swail 9 John Parrott 9:8 Barry Hawkins 2 James Wattana 9:2 Robin Hull 10 Ali Carter 9:3 Björn Haneveer 3 Stephen Maguire 9:8 Anthony Davies 11 Barry Pinches 9:1 Marco Fu 4 Mark King 9:4 Alain Robidoux 12 Dave Harold 9:6 Mark Davis 5 Drew Henry 9:7 Michael Holt 13 Ian McCulloch 9:4 Stuart Pettman 6 Fergal O’Brien 9:8 Mark Selby 14 Dominic Dale 9:3 Joe Delaney 7 Nigel Bond 9:4 Robert Milkins 15 Chris Small 9:6 Andy Hicks 8 Tony Drago 9:8 Rory McLeod 16 Stuart Bingham 9:7 Anthony Hamilton

Runde 2 bis Finale

Century-Breaks Mit 62 Century-Breaks ab der Runde der letzten 48 wurde das Ergebnis von vor zwei Jahren um 7 übertroffen. Das war aber vor allem Ronnie O’Sullivan zu verdanken, der mit 12 Breaks von 100 oder mehr Punkten den Turnierrekord von Stephen Hendry aus dem Jahr 1994 einstellte. Auch Hendry hatte mit 9 Centurys noch ein Topergebnis.

Die Runde der letzten 48 zählte nicht für die Prämie für das höchste TV-Break, Centurys aus dieser Runde sind kursiv dargestellt. Stuart Bingham 143 Ali Carter 143 Barry Pinches 140, 126 Ronnie O’Sullivan 140, 138, 137, 134, 126, 125, 121, 115, 109, 104, 103, 100 Stephen Maguire 137 Matthew Stevens 137, 104, 101 Joe Perry 136 Stephen Lee 135, 111 Dominic Dale 135, 112 Gerard Greene 132, 103 Jimmy White 132, 113 Paul Hunter 132, 129, 119, 105, 104, 100 Quinten Hann 128, 102 Stephen Hendry 128, 120, 118, 109, 107, 105, 103, 101, 100 Peter Ebdon 121, 104 Mark Davis 120 Alan McManus 119, 112, 106 Steve Davis 116, 101 Robin Hull 114 Ian McCulloch 104 Anthony Hamilton 104, 100 Nigel Bond 103 Mark Williams 103 Fergal O’Brien 100 John Higgins 100

Quellen

#2003 Kategorie:Snookerveranstaltung 2003 Kategorie:Billardturnier in York