Jochen Nix (* 1943 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur und Hörspielsprecher.

Leben Jochen Nix machte 1962 sein Abitur am Deutschen Gymnasium in Aschaffenburg und studierte von 1964 bis 1966 Germanistik in seiner Geburtsstadt. Danach besuchte er die dortige Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, wo er unter anderem von Franz Kutschera und Joseph Offenbach zum Schauspieler ausgebildet wurde. Nix war bis 1991 an zahlreichen deutschsprachigen Theatern engagiert und spielte in Stücken wie Blick zurück im Zorn von John Osborne, in der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht und Kurt Weill, in Ödön von Horváths Kasimir und Karoline, war in der Titelrolle von Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing oder als George in Edward Albees Wer hat Angst vor Virginia Woolf? zu sehen. Seit 1972 arbeitet Nix auch als Theaterregisseur, einige seiner Inszenierungen waren Becketts Warten auf Godot, Andorra von Max Frisch, Die Kassette von Carl Sternheim oder Brechts Der gute Mensch von Sezuan.

Auch für den Hörfunk ist Jochen Nix umfangreich als Sprecher tätig sowie als Regisseur von Radio-Features, er spricht in Hörbuchproduktionen, veranstaltet seit 1981 Lesungen und inszeniert szenische Lesungen. Gelegentlich arbeitet Nix auch vor der Kamera und war gastweise in Serien wie Ein Fall für zwei oder Schwarz greift ein zu sehen.

Jochen Nix lebt in Frankfurt am Main.

Filmografie 1981: Taunusrausch 1981: Tatort – Nebengeschäfte 1982: Ein Fall für zwei – Das Haus in Frankreich 1984: Der Granitkopp 1985: Diese Drombuschs – Das kalkulierbare Risiko 1987: Das runde Ding vom Odenwald 1994: Schwarz greift ein – Ehen auf Zeit

Hörspielproduktionen Sprecher (Auswahl) 1973: Nur sterben ist schöner – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1974: Attentat im Jahre Null – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1975: Intermezzo in Mayfair – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1975: Am Ende der Zukunft – Vorsicht: Sackgasse – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1976: Monopole – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1976: Ein schlafendes Gen – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1978: Heimkehr – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1978: Feuerwerk von morgen – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1979: Die kalte Welt des Gabriel – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1980: Ein Oberst mit Zahnweh – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1981: Zurück in die Tiefe – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1985: Edit – Große Schwester – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1986: Fangista, Borosti Asa! – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1987: Planziel Genie – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1987: Wie gehabt – Regie: Alfred Probst 1988: Die Entscheidung – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1988: Stellprobe – Regie: Burkhard Schmid 1989: Das bessere Drittel – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1990: Gamnon im scheußlich-schönen He-Man-Land – Regie: Hartmut Kirste 1991: Immer Schnitzel – Regie: Alfred Probst 1992: Zeitler sagt ab – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1992: Genau wie im Fernsehen – Regie: Hans Drawe 1993: Tom Törn And The Lady In Black – Regie: Micke Rejström 1993: Daser – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1994: Zum Beispiel: Günter Eich. Von der schuldosen Schuld der Literatur – Regie: Wolfram Wessels 1995: Der gute Wille, etwas Neues zu schaffen – Regie: Marlene Breuer 1995: Der Alleinunterhalter – Regie: Burkhard Schmid 1997: Cthulhu – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1997: Das gestohlene Gesicht – Regie: Andreas Weber-Schäfer 1998: Jeder auf eigenes Risiko – Regie: Hartmut Kirste 1998: Dessert mit Schuß – Regie: Burkhard Schmid 1999: Sanft entschlafen – Regie: Hans Gerd Krogmann 2000: Wer bietet mehr – Regie: Burkhard Schmid 2001: Erkennen Sie die Theorie? – Regie: Helge Heynold 2003: Tödliche Chorprobe – Regie: Carola Preuß und Nicole Paulsen 2004: Im Februar fliegen die Pinguine – Regie: Michael Utz 2005: Nichts als die Wahrheit – Regie: Walter Adler 2006: Ich war’s, ich war’s – Regie: Ulrich Lampen 2007: Der Zahlenteufel – Regie: Burkhard Schmid 2012: Arsène Lupin gegen Herlock Sholmès – Das Duell der Meister (2. Teil) – Regie: Stefan Hilsbecher 2015: David Mahlers Zeit – Regie: Alexander Schuhmacher

Regisseur 1994: Mika und Padu – Dreimal Glück und dann zurück – Autor: Rainer Gussek

Weblinks

Jochen Nix Website Jochen Nix Verzeichnis der Hörspiele bei hoerspielland.de

Einzelnachweise

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