mini|hochkant|Fritz Westendorp Fritz Westendorp (* 15. Januar 1867 in Köln; † 23. Oktober 1926 in München) war ein deutscher Maler der Düsseldorfer Schule und der Künstlervereinigung Das Junge Rheinland.
Leben Gottfried Hubert Westendorp, genannt FritzNr. 1306 bei der Gesellschaft: „Photographisches Atelier Westendorp mit beschränkter Haftung“. Köln. (…). Maler Gottfried genannt Fritz Westendorp in Düsseldorf ist zum Geschäftsführer bestellt. In Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger vom 7. April 1911. S. 29, Spalte 2., Sohn des Kölner Fotografen Karl Heinrich Westendorp Civilstand der Stadt Köln – 16. Januar 1867. Geburten. Gottfr. Hub., S. v. Karl Heinr. Westendorp, Photograph, Komödienst. 7. In Kölnische Zeitung vom 17. Januar 1867. S. 5, Spalte 3. und Cousin der Maler Arthur und Eugen Kampf,Susanne Anna, Annette Baumeister (Hrsg.): Das Junge Rheinland. Vorgänger, Freunde, Nachfolger. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7757-1989-6, S. 20 studierte von 1885/86 bis 1894 an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort war er Schüler von Hugo Crola, Heinrich Lauenstein und vor allem von Eugen Dücker, zu dessen besten Schülern er gezählt wird. Westendorp war in Düsseldorf als freischaffender Maler tätig. Er bereiste Belgien, Holland, Frankreich und Ägypten. Unter dem Einfluss von Camille Pissarro und der belgischen Malerei seiner Zeit wandte er sich der impressionistischen Malerei zu., Webseite im Portal zeller.de, abgerufen am 6. November 2015
Zusammen mit Max Clarenbach, welcher sich im Ausstellungsverband Düsseldorf engagierte, leitete er Anfang des 20. Jahrhunderts einen Kunstsalon im Warenhaus Tiez, wo sie Expressionisten und Impressionisten verkauften.Sandra Labs: Johanna Ey und die Avantgarde der Düsseldorfer Kunstszene, Diplomics, Hamburg, 2012, ISBN 978-3-8428-8121-1, S. 67 1904 war er Delegierter der Internationalen Kunstausstellung im Kunstpalast Düsseldorf. Befreundet war er unter anderen mit dem Maler August Neven Du Mont, für welchen er in dessen Londoner Atelier eine Nachlassausstellung organisierte. 1919 zählte Westendorp zu den Gründern der sezessionistischen Künstlervereinigung Das Junge Rheinland, deren Vorstand er angehörte. Mit Frau Julie geborene FuchsAufgebot. 1. der Maler Gottfried Hubert genannt Fritz Westendorp, wohnhaft zu Knocke bei Heyst (…), 2. und Julie Wilhelmine Maria Hubertine Fuchs, (…) wohnhaft zu Köln (…) die Ehe miteinander eingehen wollen. (…) Köln, am 28. März 1898. Der Standesbeamte. In In Kölnische Zeitung vom 29. März 1889. S. 11, Spalte 2.„Bitte um Gutachten von Luise Westendorp für ihre Tochter Mariele Westendorp, Düsseldorf 18.03.1930; Gutachten 20.03.1930.“ In www.archive.nrw.de und Tochter Mariele (1899–1960)Absender Augenarzt Josef Ettern an Empfänger Journalist Till Eulenberg, Datierung 1964, Beschreibung 1 Todesanzeige von Mariele Westendorp (1899–1960). Brief mit eigenhändiger Unterschrift, 1 adressierter Briefumschlag, Absendeort Wittlaer. In emuseum.duesseldorf.de bewohnte Westendorp zeitweise das Haus Herresberg in Remagen. Der Remagener Apotheker und Beigeordnete Eugen Funck wurde sein Schwager. Dessen Sohn Karl Maria Funck wurde ebenfalls Maler.
Der Bildhauer Hermann Haller fertigte 1917 eine Büste in Terrakotta und Holz von ihm.Büste Fritz Westendorp, Webseite im Portal bildindex.de, abgerufen am 6. November 2015 Auch eine Bronzebüste fertigte er von ihm.Abbildung der Büste Der Maler Fritz Westendorp (Foto der Galerie Flechtheim). in: Der Querschnitt, Band 5 (1925), Heft 8, Kunstdruck Teil 3 Ende 1926 veranstaltete die Galerie Alfred Flechtheim eine Ausstellung des Nachlasses von Westendorp.
Werke (Auswahl) mini|Pariser Büchermarkt, 1911 Pariser Büchermarkt, 1911 Blick auf das Pantheon, Paris, 1912, Museum KunstpalastBettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, Band 2, S. 488 (Katalog-Nr. 437) Im Boudoir, 1913 Stillleben mit Lauch, Äpfeln und eingelegten Tomaten, 1916 An der Brückenrampe (Blick von der Hohenzollernbrücke auf den Kölner Dom), um 1920, Kölnisches Stadtmuseum Der Rhein bei RemagenWalter Cohen: Die Düsseldorfer Malerei auf der Großen Berliner Kunstausstellung 1918 zu Düsseldorf. In: Die Kunst. Monatshefte für freie und angewandte Kunst. Verlag F. Bruckmann, München 1919, S. 61, Abbildung S. 65 (Digitalisat)
Literatur Westendorp, Friedrich. In: Hermann Alexander Müller, Hans Wolfgang Singer (Hrsg.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler. Band 6, Rütten & Loening, Frankfurt am Main 1922, S. 297 (Digitalisat). Hans Paffrath (Hrsg.): Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918. Band 3: Nabert–Zwecker. Herausgegeben vom Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof und von der Galerie Paffrath. Bruckmann, München 1998, ISBN 3-7654-3011-0, S. 408.
Weblinks
Fritz Westendorp, Datenblatt im Portal rkd.nl (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie) Fritz Westendorp, Auktionsresultate im Portal artnet.de
Einzelnachweise
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