mini|Peter Friederich Quaade Lithografie von Peter Gemzøe nach einem Porträt von August Schiøtt aus dem Jahr 1847 Peter Friderich Quaade (* 16. Januar 1779 in Pommerby; † 1. März 1850 in Kopenhagen) war ein dänischer Generalmajor und Vater des dänischen Diplomaten und Außenministers George Quaade.

Leben Quaade war ein Sohn des Gutsverwalters August Diederich Quaade (17. Juni 1748 – 24. Juli 1811) und dessen Frau Magdalena Margaretha (geborene Morthorst; 1745 – 5. September 1830).August Didrich Quaade. In: Carl Anton Frederik Quade: Den danske Quade - Quaade - Qvadeslaegt og lidt om slaegtens oprindelse i Tyskland. Slagelse 1928 (slaegtsbibliotek.dk PDF), S. 83–96. Seine Kindheit verbrachte er beim Kammerherrn Magnus von Wedderkop (1758–1825) auf Gut Dollrott. Er immatrikulierte sich 1798 für das Fach Mathematik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Bereits ab 1796 begann seine militärische Laufbahn zunächst als Freiwilliger beim Feldjägerkorps. 1798 war er Fähnrich der Infanterie, 1801 Leutnant im Infanterieregiment Sønderfjæld, 1804 Leutnant im Pionierkorps und im folgenden Jahr zum Oberleutnant befördert. Er wurde als Pionier auf den Festungen Nyborg und Korsør eingesetzt und 1808 zum Hauptmann befördert. Von 1810 bis 1830 tat er Dienst auf der Festung Kronborg. Er trat der Kommission zur Erweiterung des Hafens von Frederikshavn bei und arbeitete an den Plänen für eine vergrößerte Hafenanlage mit, die 1830 vom König genehmigt wurde. Noch im selben Jahr wurde er als Ingenieur zum Kastell von Kopenhagen versetzt. Im Rang eines Oberstleutnants wurde er Anfang 1834 leitender Stabsoffizier des Festungsdienstes in Kopenhagen und der Zitadelle von Frederikshavn. Quaade wurde Mitglied der 1835 eingerichteten Kommission zum Bau einer Eisenbahnlinie, um so für bessere Verbindungen zwischen Nord- und Ostsee zu sorgen. Von 1835 bis 1841 war er zudem Ausbildungsleiter am Königlichen Militärkolleg und war zuletzt als Oberst Chef des Ingenieurkorps. 1842 erfolgte seine letzte Beförderung zum Generalmajor.

Familie Quaade war seit dem 25. Dezember 1812 mit Christiana Gustava (geborene de Tuxen; 29. September 1792 – 28. Mai 1866) verheiratet, einer Tochter von Louis de Tuxen (1748 – 21. Januar 1828) und Charlotte Elisabeth (geborene Klingfeldt oder Klingfelt; 5. Januar 1755 – 17. August 1819). Das Paar hatte fünf Kinder. George Joachim Grootschilling Quaade (30. August 1813 – 7. April 1889) ⚭ 1. am 14. November 1851 mit Baronesse Caroline Amalie (geborene Selby; 18. Oktober 1824 – 5. Oktober 1862); 2. am 16. Oktober 1863 mit Baronesse Caroline (geborene Selby; 18. Oktober 1824 – 13. Juni 1906). Zwillingstöchter des Barons Charles Borre Selby (1778 – 30. Juli 1849) und dessen Frau Christiane Louise Georgine (geborene Falbe; 1786 – 11. November 1843) Cordelie Augusta Louise Magdalene Charlotte Quaade (3. August 1815 – 15. Juli 1900) blieb unverheiratet Louise Gustave Adelheid Quaade (26. Juni 1817 – 19. Oktober 1893) ⚭ am 7. September 1842 Rudolf Uranius Cederschiöld oder Cederschiøld (11. Juli 1806 – 24. August 1892) Augusta Caroline Adolphine Quaade (13. Juli 1820 – Oktober 1866) blieb unverheiratet und starb in Rom Louis Magnus Johan Christian Carl Quaade (7. März 1825 – 13. September 1906) schlug eine militärische Laufbahn ein und blieb unverheiratet Er liegt im Kopenhagener Garnisons Kirkegård begraben.

Auszeichnungen Dannebrogorden 25. Mai 1826 Ritter 1. August 1829 Dannebrogsmann 1836 Kommandeur

Literatur

Carl Anton Frederik Quade: Den danske Quade - Quaade - Qvadeslaegt og lidt om slaegtens oprindelse i Tyskland. Slagelse 1928 (slaegtsbibliotek.dk PDF), S. 83–96.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Dänische Geschichte (19. Jahrhundert) Kategorie:Generalmajor (Dänemark) Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Dänemark-Norwegen) Kategorie:Kommandeur des Dannebrogordens Kategorie:Dannebrogmann Kategorie:Däne Kategorie:Geboren 1779 Kategorie:Gestorben 1850 Kategorie:Mann