mini|Pfarrkirche Hll. Simon und Judas in Kilb mini|Das dreischiffige Langhaus und der mittlere überhöhte Chor mini|Innenansicht der Pfarrkirche Kilb Die römisch-katholische Pfarrkirche Kilb im niederösterreichischen Bezirk Melk ist den Heiligen Simon und Judas geweiht. Die Pfarre Kilb ist dem Stift Göttweig und somit dem Dekanat Melk in der Diözese St. Pölten inkorporiert. Die Kirche und die teils noch erhaltene Kirchhofmauer stehen unter Denkmalschutz ().
Geschichte Der Vorgängerbau der heutigen Kirche, 1080 urkundlich als Pfarrkirche genannt, war eine Gründung des Bischofs Altmann von Passau. Der heutige gotische Bau entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. 1476 wurden zwei Altäre gestiftet, 1486 der Hochaltar. 1516 wurde die Kirche dem Stift Göttweig inkorporiert. Von 1964 bis 1966 wurde die Kirche außen und von 1965 bis 1969 innen restauriert.
Architektur Die Kirche steht leicht erhöht inmitten des Ortes in einem ummauerten und teils umbauten terrassenartigen Platz. Die vereinheitlichte Pseudobasilika mit gestaffelten Chören hat im Westen einen vorgestellten massiven Turm aus dem frühen 16. Jahrhundert.
Das Orgel aus 1908 stammt von Max Jakob.
Literatur Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Niederösterreich südlich der Donau 2003. Kilb, Pfarrkirche Hll. Simon und Judas, Pfarrhof, S. 929–931.
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