Frauke Wilken (* 7. November 1965 in Göttingen) ist eine zeitgenössische deutsche Künstlerin.
Leben Frauke Wilken studierte von 1986 bis 1992 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig freie Kunst bei Hans-Peter Zimmer und schloss als Meisterschülerin mit Diplom ab. Sie lebt und arbeitet seit 1992 in Köln als freischaffende Künstlerin in den Gattungen Bildhauerei, Fotografie und Zeichnung. Ihre Kunst wurde und wird in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert.
Werk Viele von Wilkens textilen Skulpturen wirken organisch, erinnern an abstrakte Körper und Körperfragmente. Sie wirken rätselhaft und zumeist unbehaglich, zugleich hart und weich, leblos und lebendig, geborgen und gefangen, kraftvoll und fragil. Manche ihrer installativen Arbeiten scheinen auch verspielt und ironisch. Die Künstlerin arbeitet mit unterschiedlichsten Stoffen und Stofflichkeiten, näht und collagiert.Vgl. Hiekisch-Picard, In: Frauke Wilken – undercover. Ausst.-Kat., Kunstmuseum Bochum, Kettler 2015, S. 5–7.
Auszeichnungen 1999: Stipendium Sympo-Fibres International, Saint-Hyacinthe, Montreal, Kanada 2001: Stipendium der Pollock-Krasner Foundation, New York, USA 2008: Stiftung Kunstfonds Bonn, Katalogförderung
Lehrtätigkeit 1992–1997 unterrichtete Frauke Wilken in zwei- und dreidimensionaler Gestaltung bei einem Erwachsenenbildungszentrum (KUM&LUK) in Köln. Seit 1997 bietet sie Privatworkshops und Kurse für Erwachsene und Jugendliche an. 2008–2011 lehrte sie plastisches Gestalten an der Fachhochschule Düsseldorf. Seit 2012 ist sie Dozentin an der Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region.
Ausstellungen (Auswahl) 2015: undercover, Kunstmuseum Bochum zusammen mit Bettina van Haarenhttps://www.kunstmuseumbochum.de/ausstellung-veranstaltung/details/frauke-wilken-bettina-van-haaren/ 2012: vertraulich, Volksbank Kaiserslautern in Kooperation mit dem Museum Pfalzgalerie 2012: zum greifen nah, Kunstverein Tiergarten, Berlin 2011: Galerie elten&elten, Zürich 2008: Rückenansicht, Stadtgalerie Saarbrücken 2008: Schläfer, Landesmuseum Bonn 2006: nahtlos, Kunstverein Leverkusen, Schloss Morsbroich 2000: Drahtseilakt, Gothaer Kunstforum, Köln, mit Rita Rohlfing 1993: Galerie Bassler, Freiburg
Zudem diverse Gruppenausstellungen seit 1989.Vgl. Frauke Wilken - undercover. Ausst.-Kat., Kunstmuseum Bochum, Kettler 2015, S. 79.
Literatur Frauke Wilken – undercover. Ausst.-Kat., Kunstmuseum Bochum, 2015 DruckVerlag Kettler GmbH Bönen, ISBN 978-3-8093-0303-9. Frauke Wilken – Nahtlos. Ausst.-Kat., Landesmuseum Bonn, 2008 The Green Box, ISBN 978-3-908175-33-9. Frauke Wilken – Rückenansicht. Ausst.-Kat., Stadtgalerie Saarbrücken, 2008, ISBN 978-3-932036-35-4. Frauke Wilken – Blickdicht. Salon Verlag 2001, ISBN 3-89770-128-6.
Weblinks Homepage von Frauke Wilken Bettina van Haaren und Frauke Wilken. Malerei. Skulptur. Zeichnung: Gemeinsame Ausstellung im Kunstmuseum Bochum vom 25. September bis 15. November 2015
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1965 Kategorie:Frau