Der Lombach ist der rund 4 Kilometer lange, nordwestliche und rechte Quellbach des Äschlisbachs im Schweizer Kanton Luzern. Er ist ein Teil von dessen hydrologischem Hauptstrang und ein mittelsteiles, mittleres Fliessgewässer der montanen, karbonatischen Alpennordflanke.Fliessgewässertypisierung der Schweiz: Gewässertyp Nr. 25. Bundesamt für Umwelt (BAFU).

Geographie Verlauf Der Lombach entsteht auf unterhalb des Turners () und oberhalb von Escholzmatt, wo zwei rund 150 Meter lange Quellbäche zusammenfliessen, welche jeweils in zwei Quellen entspringen. Er fliesst anfangs in südwestliche Richtung durch das im oberen Teil enge, unerschlossene und dicht bewaldete Lombachtal, welches im obersten Abschnitt daher auch Lombachängi (Lombachenge) genannt wird. Beim Hof Lombachgräbli wird das Tal breiter, und er durchfliesst nun landwirtschaftliche Fläche, welche von bewaldeten Hügeln umsäumt wird. Der Bach wendet sich in einem Bogen Richtung Osten und passiert dabei die Höfe Hinter- und Mittlerlombach sowie Lombach und Grabenhof, ehe er Escholzmatt erreicht.

Hier wendet er sich gegen Südwesten und durchfliesst den südlichen Dorfteil. Bei Längried, kurz nach Escholzmatt, fliesst er mit dem Alpbach zum Äschlisbach zusammen.

Einzugsgebiet Der Lombach entwässert ein 4,49 Quadratkilometer grosses Gebiet im oberen Entlebuch über den Äschlisbach, die Ilfis, die Emme, die Aare und den Rhein zur Nordsee.

Es besteht zu 49,4 % aus bestockter Fläche, zu 47,1 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 2,7 % aus Siedlungsfläche und zu 0,9 % aus unproduktiven Flächen.

Die Flächenverteilung

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Äschlisbach. Bundesamt für Umwelt (BAFU).

Zuflüsse Bleuelgraben (rechts), 0,7 km Schlifbach (rechts), 0,7 km Holderegraben (links), 1,0 km Holderegraben (links), 1,7 km, 0,8 km²

Hydrologie Beim Zusammenfluss des Lombachs mit dem Alpbach zum Äschlisbach beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 130 l/s. Sein Abflussregimetyp ist nivo-pluvial préalpinMartin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: «Versteckt hinter den Mittelwerten» – die Variabilität des Abflussregimes. In: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung. 50. Jg., Nr. 3, Juni 2006, S. 116–123, hier S. 119 (PDF; 3,2 MB)., und seine AbflussvariabilitätDie Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert. beträgt 20.

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Escholzmatt-Marbach)