Viktor Toyka (* 23. Oktober 1946 in Hameln) ist ein deutscher Flottillenadmiral a. D. Zuletzt war er stellvertretender Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr.
Militärischer Werdegang 1966Frank Drieschner, Thomas Kleine-Brockhoff, Ulrich Stock: Eine Armee zum Schießen. In: Die Zeit, 22. Februar 1991. trat er als Offizieranwärter der Crew IV/66 in die Bundesmarine ein. 1969 wurde er zum Leutnant zur See befördert. Von 1975 bis 1977 war er Kommandant von U 17. Danach absolvierte er den 21. Admiralstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) in Hamburg. Von 1981 bis 1983 war der Kapitänleutnant Kommandant von U 21.
Danach war er Referent Innere Führung und operativer Grundsatz im Führungsstab der Marine (Fü M) in Bonn sowie Adjutant des Generalinspekteurs der Bundeswehr und 1984/85 als Korvettenkapitän Erster Offizier (IO) auf dem Zerstörer Bayern.Wolfgang Harnack: Die Zerstörerflottille der deutschen Marine von 1956 bis heute. Koehler, Hamburg 2001, ISBN 3-7822-0816-1, S. 100. Ab 1988 war er Kommandant des Zerstörers Hessen (1988/89) und Bayern (1989–1991). Von 1991 bis 1993 war er Referatsleiter Konzeption/Planung Marine im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Bonn. 1993 wurde er Kommandeur des 4. FregattengeschwadersWolfgang Harnack: Die Zerstörerflottille der deutschen Marine von 1956 bis heute. Koehler, Hamburg 2001, ISBN 3-7822-0816-1, S. 28. und des Deutsch-Französischen Marineverbandes (DEFRAM). 1995 folgte die Verwendung als Referatsleiter und stellvertretender Leiter im Führungszentrum der Bundeswehr (FüZBw) im BMVg in Bonn. Von 1997 bis 2000 leitete er als Kapitän zur See die Operationsabteilung im Flottenkommando (FlKdo) in Glücksburg-Meierwik. Von 2000 bis 2004 war er stellvertretender Amtschef und Leiter Fachabteilungen im Streitkräfteamt (SKA) in Bonn.
2004 wurde er schließlich stellvertretender Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr und Direktor Lehrgänge.Wachwechsel in der Führungsakademie. In: Hamburger Abendblatt, 1. April 2004. 2006 trat er als Flottillenadmiral (seit 2001) in den Ruhestand. In: Hamburger Abendblatt, 1. April 2006.
Sonstiges Toyka war von 2007Viktor Toyka, Rüdiger Kracht: Clausewitz-Gesellschaft. Chronik 1961–2011. Hrsg. durch die Clausewitz-Gesellschaft, Hamburg 2011, ISBN 978-3-9810794-6-3, S. 265. bis 2013 Geschäftsführer der Clausewitz-Gesellschaft. Überdies veröffentlichte er in Militärfachzeitschriften.
Er gehört dem Vorstand der Ahrtal-Residenz eG in Bad Neuenahr an.
Auszeichnungen 1981: Ehrenmedaille General von ClausewitzInge Dose-Krohn: Ein Hauch von Exotik beim Abschied der Generalstäbler. In: Hamburger Abendblatt, 27. Juni 1981. 2015: Ehrennadel der Clausewitz-Gesellschaft
Schriften (Auswahl) mit Rüdiger Kracht: Clausewitz-Gesellschaft. Chronik 1961–2011. Hrsg. durch die Clausewitz-Gesellschaft, Hamburg 2011, ISBN 978-3-9810794-6-3. Dienst in Zeiten des Wandels. Erinnerungen aus 40 Jahren Dienst als Marineoffizier 1966–2006. Miles-Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-945861-57-8.
Einzelnachweise
Kategorie:Flottillenadmiral (Marine der Bundeswehr) Kategorie:Zerstörer-Kommandant (Marine der Bundeswehr) Kategorie:U-Boot-Kommandant (Marine der Bundeswehr) Kategorie:Träger der Ehrenmedaille General von Clausewitz Kategorie:Person (Führungsakademie der Bundeswehr) Kategorie:Mitglied der Clausewitz-Gesellschaft Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Mann