mini|Synagoge in Meran Die Synagoge in Meran wurde 1900/01 im österreichischen Kronland Tirol errichtet. Die im Auftrag der jüdischen Gemeinde Merans erbaute Synagoge in der Schillerstraße ist ein geschütztes Baudenkmal.

Die neoklassizistische Synagoge wurden nach den Plänen des Architekturbüros Musch & Lun errichtet.Bettina Schlorhaufer: Mit oder ohne „jüdische Gotik“? Die Synagoge von Meran vor dem Hintergrund internationaler Vorbilder. In: Ursula Schattner-Rieser, Josef M. Oesch (Herausgeber): 700 Jahre jüdische Präsenz in Tirol – Geschichte der Fragmente, Fragmente der Geschichte. Innsbruck University Press, Innsbruck 2018. ISBN 978-3-903122-77-2, S. 407–437. Am 27. März 1901 wurde sie feierlich eingeweiht. Die Festpredigt hielt Aron Tänzer, von 1905 bis 1907 Rabbiner der Meraner jüdischen Gemeinde. Der Bau entstand im Park des Sanatoriums der Königswarter-Stiftung und wurde von dieser finanziell unterstützt. Heute beherbergt das Gebäude auch ein kleines Museum.Jüdisches Museum Meran, abgerufen am 14. Oktober 2023.

Literatur Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Band 2: Großbock – Ochtendung. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08078-9 (Online-Version).

Weblinks

Website der Jüdischen Gemeinde Meran

Einzelnachweise

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