Ursula Gigler-Gausterer (* 13. Juli 1957 in Graz als Ursula Gausterer) ist eine österreichische Tänzerin, Choreographin sowie Trainerin im Triathlon.

Leben Ursula Gigler-Gausterer absolvierte ihre Ausbildung im klassischen, zeitgenössischen und ethnischen Tanz (Graz, New York, Kopenhagen). Das Studium der Sportwissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz schloss sie nicht ab. 1986 war sie Lehrbeauftragte für Bühnentanz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und hat seit 1984 eine Lehrtätigkeit für Gymnastik und Tanz an der Karl-Franzens-Universität Graz.Visitenkarte von Ursula Gigler-Gausterer auf der Karl-Franzens-Universität Graz. Abgerufen am 30. Oktober 2015. Ursula Gigler-Gausterer ist verheiratet und hat zwei Söhne. Sie lebt in Graz und Bad Mitterndorf.Hrsg. Algoprint Verlags AG Vaduz (2006). Club Carriere. Ausgabe Juni 2006, Band XV. ISBN 3-9522689-6-8.

Schaffen Ursula Gigler-Gausterer ist Intendantin der Internationalen Bühnenwerkstatt Graz und der daraus hervorgegangenen Tanzkompanie BWST.Bunderla, L. (2013). Bachelorarbeit (Bachelor of Arts). Konservatorium Wien betreut durch Nikolaus Selimov. Seit 1992 konzipiert, entwickelt und produziert sie Tanz-Konzepte, Produktionen und Koproduktionen mit nationalen und internationalen Künstlern und Institutionen unterschiedlicher Kunstsparten, z. B. John Jasperse (1993/94, 1996), Luise Kloos (1998, 2007), Andrew Harwood (2000), Do Theatre St. Petersburg, Edward Clug & Oper Maribor (2001), Steirischer Herbst (1994, 1997, 2004), Bernhard Lang (2004), Robert Poole (2004, 2010), Gerhard Nierhaus (2009/10, 2013), Universalmuseum Joanneum (2012–2014), Elio Gervasi (1993, 2014), ImPulsTanz (2014), Haus der Architektur (2015), Bernd Klug (2015) und weitere.Hrsg. Amort, A., Wunderer-Gosch, M. (2000). Österreich tanzt: Geschichte und Gegenwart. Böhlau Wien. ISBN 978-3-205-99226-4.Nichols-Schweiger, H. (2010). Die Szene und Ihre Initiativen. Leykam Buchverlagsgesellschaft m.b.H. Nfg. & Co. KG Graz. ISBN 978-3-7011-7729-5.Koberg, E. (2015). Graz: 24. Internationale Bühnenwerkstatt und Tanzfestival. http://www.tanz.at/index.php/kritiken/kritiken-2015/1325-graz-25-internationale-buehnenwerkstatt-und-tanzfestival. Abgerufen am 30. Oktober 2015. Seit 1992 ist Ursula Gigler-Gausterer auch Organisatorin des jährlich stattfindenden Internationalen Tanztheaterfestival und der Werkstätten der Internationalen Bühnenwerkstatt in Graz. Pauker, W. (2015). Ein Vierteljahrhundert minus 1 - Internationales Tanztheaterfestival & Bühnenwerkstatt Graz. Kulturzeitung 80. Ausgabe 124 Juni/Juli 2015.

2013 schuf Ursula Gigler-Gausterer mit „Im Auge des Tanzes“ den ersten nicht animierten Tanzfilm für den 360° Fulldome (Tanz: Valentina Moar, Musik: Gerhard Nierhaus, Kamera: Herwig Baumgartner). 2014 entstand unter ihrer Leitung das „SHORTCUTS – Experimental Dance Film Festival for 360° Full Dome“. Aus 35 experimentellen Kurzfilmen von Tanz- und Kulturschaffenden aus aller Welt prämierte die Jury bestehend aus Barbara Pichler (Diagonale, Festival Des Österreichischen Films), Katrin Bucher (Universalmuseum Joanneum), Rio Rutzinger (Impulstanz – Vienna International Dance Festival) und Ursula Gigler-Gausterer (Internationale Bühnenwerkstatt Graz) die besten drei Produktionen.Im Auge des Tanzes (2013). ORF 2 Steiermark Heute 8. Juli 2013, 19.00 Uhr.Plöbst, H. (2014). Wer mit dem Film tanzt. http://derstandard.at/2000002685811/Wer-mit-dem-Film-tanzt. Abgerufen am 30. Oktober 2015.

Künstlerische Werke Eröffnung der Landesausstellung Steiermark „Verkehr“ 1999 – Multimediale Performance und Klanginstallation (Choreographie: Ursula Gigler-Gausterer, Regie&Produktionsleitung: Hans Sisa, Peter Schmelzer)Stocker, K., Hwaletz, O., Rolling, S. (1999). Verkehr. Steirische Landesausstellung 1999 Knittelfeld 1. Mai bis 31. Oktober. ISBN 3-901704-05-1 Theater im Vulkan (2000; Projektstudie für die Region Steirisches Vulkanland zur Errichtung eines Theaters im Vulkankrater bei Feldbach; Projektpartner: DI Peter Lidl)Studie Lebensraum (Premiere: Juli 2009, Int. Tanztheaterfestival Graz, Tanz: Willi Gabalier, Claudia Fürnholzer, Gregor Krammer, Irina Tegitscher, Deepak Kurki Shivaswamy; Musik: Gerhard Nierhaus)Hartner, C. (2009). Tanz im Musikraum - Heimische Uraufführung beim Tanztheaterfestival Graz. Kronen Zeitung. 15. Juli 2009. S. 24.Willgruber-Spitz, E. (2009). Tonspuren und Tanz gehen Symbiose ein. Kleine Zeitung. 15. Juli 2009. S. 57. Sensitive (Premiere: August 2010, Tanzebene im DAT; Stimme: Darrel Toulon, Installation: Luise Kloos, Musik: Gerhard Nierhaus) Visceral Moving (Premiere: September 2013, Inszenierung 10 Jahre Kunsthaus Graz, Tanz: Do-Theater St. Petersburg, Valentina Moar, Isael Mata Cruz)Das betanzte Kunsthaus in der Kleine Zeitung vom 28. September 2013, abgerufen am 1. November 2015. Im Auge des Tanzes (Trailer) – (Premiere: Juli 2013, Int. Tanztheaterfestival Graz, Erster nicht animierter Tanzfilm für den 360° Full Dome, Musik: Gerhard Nierhaus). Die Produktion erhält 2013 den MAECENAS-Steiermark Preis in der Kategorie „Anerkennung“Hartner, C. (2013). Nabelschau im Dom. Kronen Zeitung. 11. Juli 2013. S. 50.Hrsg. KSG Land Steiermark (2013). Steirische Kunstmäzene mit dem nötigen Biss. Kleine Zeitung Präsentiert. S. 6. Nature Moves 4 (Premiere: August 2014, Toplitzbach) Friction Lend – Blaue Zone (Premiere: August 2014, La Strada Graz) SHORTCUTS – Dance Film Festival for 360 Full Dome – welterstes Tanzfilmfestival im 360° Full DomeHartner, C. (2014). Prämierte Tanzfilme. Kronen Zeitung. 13. Juli 2014. S. 45. Nature Moves V (Premiere: August 2015, Sprudel-Sprudel & Musik Gößl) Ansichtssache (Premiere: Juli 2015, Int. Tanztheaterfestival Graz, im Rahmen des Architektursommers des Hauses der Architektur)Franke, V. (2015). Tanz mit Fönfrisur. Wiener Zeitung. 14. Juli 2015. S. 19.Schulz, E. (2015). Aufsicht, Ansicht und Durchsicht - Cie. BWST überzeugt mit Ansichtssache. Kleine Zeitung. 16. Juli 2015. S. 48. PAVILLON (Konzept: Ursula Gigler-Gausterer, Konzept&Architektur: KV Fönfrisur, Musik: Bernd Klug, im Rahmen des Architektursommers des Hauses der Architektur)Kucek, J. (2015). Bild der Woche - Schauplatz. Falter. Ausgabe 29/2015.Hartner, C (2015).(T)raumhafter Tanz - Solostücke von Faust und Danielis in Graz. Kronen Zeitung. 17. Juli 2015. S. 36.Pauker, W. (2015). Architekturintervention für Tanz im öffentlichen Raum. Kulturzeitung 80. Ausgabe 124 Juni/Juli 2015. S. 2.

Künstlerische Konzepte – Auftragswerke Klang-Bilder (Premiere: 21. Oktober 1994, TAO!, Koproduktion mit steirischer herbst 94, Experimentelle Interaktion zwischen Stimme-Bewegung-Musik nach einer Textvorlage von R.M.Rilke)Taucher, C. (1994). Euridike ist ihm zu fern – Klangbild mit Stimme. Kleine Zeitung. 14. Oktober 1994.Höller, C. (1994). Schmidt/Pascucci: „Klang-Bilder“. Tanz Affiche. Ausgabe 1994. Festival Hommage à Lari Leong (1994)Kneiss, U. (1994). Grazer Aufforderung zum Matratzen-Tanz. Der Standard. 8. Juli 1994. Painting Performance (Premiere: 21. Juni 1994, Eisernes Tor Graz, mit Maurice Béjart, Philippe Tallis und John Preininger)Heide, G. (1994). Einen pointierten Hinweis. Kronen Zeitung. 23. Juni 1994. Serie Diva (Premiere 22. Juli 1995, Theater im Palais, „Homo divino“ Eugen Turba, „Diva o della vita facile“ Giordana Pascucci, Regie: Klaudia Reichenbacher)Taucher, C. (1995). Nachtrag mit Hosenschlitz. Kleine Zeitung. 26. Juli 1995. S. 43. Waving to you from here – Schichtungen (Work in Progress: 20. Juli 1996, Theater im Palais, Choreographie: John Jasperse)Ranzenbacher, H. (1996). Getanzte Miniaturen. Kronen Zeitung. 22. Juli 1996. Das Duell oder alles wird gut nach Arthur Schnitzler (Premiere: 16. Juli 1997, TaO!, Regie: Ed Hauswirth, Tanz: Barbara Gasser, Giordana Pascucci, Robert Rauch, Monika Schmidt)B., G. (1997). Schnitzlers „Duell“ als Collage aus Sprech- und Bewegungstheater. Kronen Zeitung. 17. Juli 1997. Der Tod und das M. – Interferenz der Sparten eine Improvisationen nach Schubertliedzitaten (Premiere: 6. Juli 1997, Theater im Palais, Regie: Peter Manhal (Mahler), Tanz: Dejan Dacic (Violine), Komposition Eva Hoffellner)Bartens, G. (1997). In jeder Hinsicht bewegend. Kleine Zeitung. 8. Juli 1997. Projekt K (Premiere: 8. Oktober 1997, Thalia Graz, Koproduktion mit steirischer herbst 97)Behr, M. (1997). Körpererkundung durch Klang, Pantomime und Bewegung. Salzburger Nachrichten. 10. Oktober 1997.Immler, N. (1997). Lustvolles Körpertheater. Kleine Zeitung. 11. Oktober 1997Koberg, E. (1997). Palette des Ausdrucks. Neue Zeit. 10. Oktober 1997. S. 51. Fallgesetze oder „Tu’ Buße, oh Sünde, Du meine Liebste“ (Premiere: 9. März 1998, Kulturzentrum bei den Minoriten; Gastspiele in St. Petersburg, Tscheljebinsk, Potsdam, Hamburg; Choreographie: Evgeny Kozlov)Bartens, G. (1989). Von Lust und Schmerz – Ein Blendstrahl bohrt sich in Hirn und Augen. Kleine Zeitung. 11. März 1998. Die Residenz – Neufassung nach einem Roman von Marguerite Duras „Vizeconsul“ (Premiere: 17. Juli 1998, Theater im Palais; Choreographie: Bruno Genty)Reichart, M. (1998). Einladung zur großen Gesellschaft. Kronen Zeitung. 19. Juli 1998. S. 23. Nonsensefiction (Premiere: Juli 2000, Int. Tanztheaterfestival Graz; Choreographie: Evgeny Kozlov)Koberg, E. (2000). Gute Idee und großer Aufwand: Tanztheater. Neue Zeit. 14. Juli 2000. S. 59. La Libertad (Premiere: 26. Juni 2002, Schauspielhaus Graz; Choreographie: Darrel Toulon)Kneiss, U. (2002). Tanz erlernen, Tanz erkennen. Der Standard. 16. Juli 2002. S. 21.Reichart, M. (2002). Heiße Gefühle im Salsarythmus. Kronen Zeitung. 27. Juni 2002. S. 39. Alles wird Gut – Tanz-Video-Performance (Premiere: 23. Oktober 2004, Non-Stop-Kino Graz; Koproduktion mit dem steirischen herbst 04) Site in Sight (Premiere: 21. November 2004, Schauspielhaus Graz; Solidaritätsperformance für die Notwendigkeit eines Tanzhauses in Graz; u. a. mit Renato Zanella, Giorgio Madia, Michael Birkmeyer, Peter Breuer, Esther Linley, Edvard Clug, Robert Poole)Spies, G. (2004). Geschlossene Solidarität. Kleine Zeitung. 23. November 2004.Schweighofer, T. (2004). Tanz aus Solidarität. Kronen Zeitung. 23. November 2004. S. 25. 48 hours (Premiere: März 2010, Tanzebene im DAT; Choreographie: Robert Poole) Nature Moves I (Premiere: August 2011, Pichl-Kainisch; Choreographie: Evgeny Kozlov) Refugium I (Premiere: Dezember 2012, GrazMuseum) Nature Moves II (Premiere: August 2012, Ödensee; Choreographie: Evgeny Kozlov) Refugium II (Premiere: Dezember 2013, GrazMuseum) Nature Moves III (Premiere: August 2013, Seewiesen Altaussee; Choreographie: Evgeny Kozlov & Ursula Gigler-Gausterer) Dizzing Les Gens d’Uterpan – Audience (Premiere: Juli 2013, Int. Tanztheaterfestival Graz; Choreographie: Isael Cruz Mata Rojas) Refugium Tanz (Premiere: Dezember 2014, Graz) Drifting Through – FarbFlussKörper in der Ausstellung von Katharina Grosse (Premiere: Juli 2014, Kunsthaus Graz; Konzept: Ursula Gigler-Gausterer & Katrin Bucher (Universalmuseum Joanneum), Choreographie: Elio Gervasi, Tanz: Cie. Gervasi und Kira Kirsch)Schulz, E. (2014). Ein starkes Finale mit Tanz und Film und Farbe. Kleine Zeitung. 15. Juli 2014. S. 41.Hartner, C. (2014). Tanz um die Skulptur. Kronen Zeitung. 14. Juli 2015. S. 31.

Beiratstätigkeit 2004–2012: Kulturbeirat der Stadt Graz

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