Beiersdorf ist ein Ortsteil der Stadt Leisnig im Landkreis Mittelsachsen. 1946 hatte der Ort 196 Einwohner. Am 1. Januar 1952 wurde er nach Naunhof eingemeindet, 1992 mit diesem nach Bockelwitz, 2012 mit diesem nach Leisnig.
Geschichte Beiersdorf entstand im 12. Jahrhundert im Zuge des Landesausbaus im Pleißenland. Es unterstand den Burggrafen von Leisnig. Der Ort war stets nach Altenhof gepfarrt.
1215 werden in einer Schutzurkunde des Bischofs von Meißen für Kloster Buch eine Grangie mit Zubehör und 4 Hufen in Beiersdorf, die das Kloster von Burggraf Gerhard erhalten hatte, genannt. grangiam Beieresdorph cum attinentiis suis, ..., & mansos quartuor in Beieresdorph, quos contulit eis Gerardus burgravius de Liznik in Originalurkunde: SHStA Dresden: 10001, Ältere Urkunden, Nr. 197a. Druck bei Schöttgen, Codex Diplomaticus Monasterii Buch, als Nr. 7.
1378 hatte Beiersdorf 26 Scheffel Getreide und 26 Scheffel Hafer, dazu ein Küchenrind, an das „castrum“Vorläufer des Amtes Leisnig zu liefern.Hans Beschorner (Hrsg.): Registrum dominorum marchionum Missnensem (1378). Leipzig-Berlin (1933)
1548 ist es im Amtserbbuch Leisnig erfasst.Repertorium Saxonicum des ISGV, Amtserbbuch Leisnig / Beiersdorf Zehn Pferdnergemeint sind Vollbauern, zuweilen auch Anspanner genannt. gehörten zum (Amt) Kloster Buch, zwei zum (Amt) Kloster Geringswalde.
Einzelnachweise
Literatur Jens Kunze: Das Amt Leisnig im 15. Jahrhundert, S. 346, Leipzig, 2007, ISBN 978-3-86583-027-2
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